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Sport-News

Klitschko-Gegner Fury unter Dopingverdacht

Laut Medienberichten wurde bei WM-Champion Tyson Fury vor dem WM-Sieg gegen Wladimir Klitschko das verbotene anabole Steroid Nandrolon nachgewiesen. Damit könnte er alle Titel verlieren. Fury bestreitet die Vorwürfe.

Wladimir Klitschko erhält seinen im November verlorenen Box-Schwergewichtstitel womöglich kampflos zurück. Wie die britische Tageszeitung Mirror berichtet, ist Tyson Fury unter Dopingverdacht geraten. Der Bezwinger von Wladimir Klitschko, der den Rückkampf gegen den Ukrainer gerade wegen einer Fußverletzung abgesagt hat, sei schon Anfang des Jahres 2015 positiv auf ein Anabolikum getestet worden, schrieb das Blatt. Doch weder der britische Profi-Boxverband (BBBofC) noch die britische Anti-Doping-Agentur (Ukad) hätten damals Maßnahmen eingeleitet. Sollte sich der Verdacht erhärten, hätte Fury gar nicht gegen Klitschko antreten dürfen.

Fury lässt dementieren

Man sei über den Bericht "verblüfft", teilte Furys Management Hennessy Sports mit. "Tyson Fury bestreitet entschieden jede Beteiligung an Doping", hieß es. Wenn Fury sich von seiner Verletzung erholt habe, freue er sich, seinen Titel im Oktober gegen Wladimir Klitschko zu verteidigen. In Düsseldorf hatte Klitschko vor sieben Monaten überraschend seine drei WM-Titel an den unkonventionellen Briten durch eine einstimmige Punktniederlage verloren.

Sollte sich jedoch der Doping-Verdacht bestätigen, müsste Fury seine Titel der WBA und WBO zurückgeben, der Kampf von Düsseldorf würde als sogenannter "non contest" gewertet. Klitschko wäre damit wieder Titelträger und gleichzeitig seit 2004 als Profi unbesiegt.

og/jw (sid, dpa)