Klinsmann-Sohn sorgt für Twitter-Ärger | Sport | DW | 24.05.2014
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Sport

Klinsmann-Sohn sorgt für Twitter-Ärger

Der 17-jährige Sprössling hatte sich über die Nicht-Nominierung von Nationalspieler Landon Donovan für die WM in Brasilien lustig gemacht. Jetzt muss sich US-Fußball-Nationaltrainer Jürgen Klinsmann dafür entschuldigen.

Klinsmann junior, selbst Torhüter der U18 der USA, hatte über das soziale Netzwerk "Twitter" das Aus von Starspieler Landon Donovan für die WM in Brasilien hämisch kommentiert und damit nicht nur den Zorn seines Vaters auf sich gezogen.

`Ich bin sehr enttäuscht. Ich habe ihn sofort angerufen", sagte Klinsmann senior auf einer Pressekonferenz in Stanford im US-Bundesstaat Kalifornien anlässlich der amerikanischen Kadernominierung für die Fußball-WM. "Nach ein paar Minuten hatte Jonathan realisiert, was er angerichtet hat, so Klinsmann. Er kam gerade aus der Schule und scherzte mit seinen Klassenkameraden. Sie sind dann bei Twitter übergeschnappt und haben gar nicht daran gedacht, dass er auch Follower hat..."

Respektloser Tweet

`HAHAHAHAHAHAH DONAVAN HAHAHAHAA I DIDNT EVEN NOTICE UNTIL MY PHONE NOTIFIED ME", schrieb Klinsmann junior. Übersetzt heißt das etwa: `Habe das gar nicht mitgekriegt, bis es mir mein Telefon gemeldet hat". Dass er dabei den Namen des amerikanischen Rekordtorschützen falsch schrieb, war das Tüpfelchen auf dem i. Seinen Account bei Twitter löschte er wenig später.

US-Fußball-Nationaltrainer Jürgen Klinsmann (rechts) und Starspieler Landon Donovan (Foto: Nicholas Kamm/AFP/Getty Images)

US-Fußball-Nationaltrainer Jürgen Klinsmann (rechts) und Starspieler Landon Donovan

Dabei sei Jonathan eigentlich ein großer Donovan-Fan, sagte Klinsmann, sein Sohn habe sogar ein Trikot des 32-Jährigen in seinem Zimmer. "Er schuldet ihm eine große, große Entschuldigung. Das war in höchstem Maße respektlos und ich glaube, er hat die größte Social-Media-Lehrstunde erhalten, die er sich vorstellen kann."

Mit Ex-Bundesligaprofi Donovan verzichtet der einstige Bundestrainer ausgerechnet auf den Akteur mit der größten Erfahrung. Stattdessen stehen 18 WM-Neulinge im US-Aufgebot, darunter vier Bundesliga-Spieler sowie der Ex-Schalker Jermaine Jones. Die USA treffen in Brasilien in der Vorrundengruppe G auf Ghana, Portugal sowie am 26. Juni auf Deutschland.

hf/ml (sid, dpa)

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