Klimaschützer Obama auf dem Rückzug | Fokus Amerika | DW | 30.09.2009
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Fokus Amerika

Klimaschützer Obama auf dem Rückzug

"Die Zeit drängt nicht nur, sie ist fast abgelaufen", sagte der UN-Klimasekretär Yvo de Boer zum Auftakt einer internationalen Klimakonferenz in Bangkok. Dort verhandeln die Delegierten gerade über einen Gesetzesentwurf.

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Dieser soll bis zum Weltklimagipfel im Dezember in Kopenhagen fertiggestellt und dem Kyoto-Protokoll nachfolgen. Doch gegen die darin verankerten Reduktionsziele von CO2 sperrt sich ausgerechnet der größte Emittent USA - auch weil Hoffnungsträger Barack Obama gerade schlichtweg andere Sorgen hat.

Gesundheitsreformer Obama ebenso auf dem Rückzug

Ebenso Makulatur zu werden droht ein anderes prominentes Vorhaben Obamas, die Gesundheitsreform. Symbolisch dafür steht das Ergebnis 15:8 - mit diesem Resultat sprachen sich die Abgeordneten im Finanzausschuss des Senats gegen die von Obama geplante staatliche Krankenversicherung aus. Das besondere dabei: neben den zehn Republikanern in dem Gremium stimmten auch fünf Demokraten gegen das wichtigste innenpolitische Projekt des Präsidenten. Doch die fünf Abweichler müssen sich warm anziehen - denn Michael Moore droht ihnen unverhohlen mit Konsequenzen.

Rio hofft auf Zuschlag für Olympia 2016

Madrid, Tokio oder Chicago, das von US-Präsident Barack Obama unterstützt wird? Oder etwa doch Rio de Janeiro? - an diesem Freitag entscheidet das Internationale Olympische Komitee in Kopenhagen darüber, welcher Ort 2016 die Olympischen Sommerspiele austragen darf. Der Zuschlag für Rio wäre etwas besonderes - denn noch nie in der Geschichte der Olympischen Spiele fanden die Spiele in Südamerika statt. Gottfried Stein mit einem Porträt der brasilianischen Metropole, die wie keine andere der vier Bewerberstädte die Olympischen Spiele 2016 herbeisehnt.

Redaktion: Oliver Pieper

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