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Global 3000

Klima Ökobriketts Kambodscha

In Kambodscha sind Holz und Holzkohle die Haupt-Energieträger. Die Folge ist die großflächige Abholzung der Wälder. Diesen Raubbau könnte man eindämmen, hofft Carlo Figà. Er betreibt eine Fabrik bei Phnom Pen, in der er Briketts aus den Resten von Kokosschalen und getrocknetem Biomüll herstellt.

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Die alternativen Brennstoffe haben den Vorteil, dass keine neuen Bäume abgeholzt werden müssen. Zudem sind sie billiger und brennen länger. Trotzdem gibt es Schwierigkeiten, das Produkt erfolgreich auf den Markt zu bringen. Carlo Figà ist überzeugt, dass er es schaffen kann. Der gebürtige Spanier war Englischlehrer in Kambodscha und hat zusammen mit der NGO Geres die Brikettfabrik ins Leben gerufen. Die NGO hat sich inzwischen zurückgezogen, Carlo Figà hat die Fabrik mit eigenem Geld übernommen und will sie wirtschaftlich in die schwarzen Zahlen bringen. Doch das ist nicht so einfach. In der Stadt gibt es harte Konkurrenz um Kokosnussschalen und Müll. Calo Figà ist dabei, Zubringer vom Land aufzubauen, dort ist der Rohstoff nicht so umkämpft. Und er versucht, die Vermarktung zu professionalisieren. Dazu arbeitet der Spanier mit einer französischen Hilfsorganisation zusammen, die Studenten zu Vermarktern ausbildet. Erste Erfolge zeigen sich: Zu Beginn des Projekts konnten 2 Tonnen Briketts im Monat verkauft werden. Nun sind es bereits 10 Tonnen.