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Sport

Kleriker müssen leiser kicken

Ein Prügel-Torwart wird bestraft, Lothar Matthäus könnte es in den Mittleren Osten ziehen, Schottland hat einen Neuen und in Rom haben es die Priester ein wenig übertrieben mit den körperlichen Ertüchtigungen.

Priesterschüler des Vatikans mit Fußbällen, Quelle: AP

Die Kirche kickt ...

Der römische Fußball-Clericus-Cup bekommt einen Schalldämpfer: Nach Beschwerden von Anwohnern müssen die kickenden Nachwuchskleriker beim Vatikan auf Unterstützung durch Bongos, Megafone und Reggae aus dem Gettoblaster verzichten, wie die Tageszeitung "Il Tempo" meldete. Bislang begleiteten kleine, aber stimmkräftige Gruppen von Schlachtenbummlern das Turnier internationaler Priesteramtsstudenten auf einem Kunstrasenplatz oberhalb des Petersdoms.

Schottland hat einen Neuen

George Burley, Quelle: AP

Neuer Trainer in Schottland: George Burley

George Burley wird wie erwartet neuer Teammanager der schottischen Fußball-Nationalmannschaft. Das bestätigte am Mittwoch (23.01.2008) ein Sprecher des Verbandes SFA, der allerdings hinzufügte, dass noch letzte Details abgeklärt werden müssten. Burley wird Nachfolger von Alex McLeish, der nach der verpassten Qualifikation für die EM-Endrunde im November zum englischen Erstligisten Birmingham City gewechselt war. Der 51-jährige Burley trainierte zuletzt den englischen Zweitligisten FC Southampton und hatte von seinem Klub die Erlaubnis erhalten, mit dem schottischen Verband zu verhandeln.

Bewährungsstrafe für Prügel-Torwart

Gustavo Munua, Quelle: AP

Strafe für Gustavo Munua

Ein Strafgericht in La Coruna hat Uruguays Fußball-Nationaltorhüter Gustavo Munua wegen der Trainings-Prügelei mit seinem Rivalen Dudu Aouate zu sechs Monaten Haft auf Bewährung und einer Geldstrafe in Höhe von 3600 Euro verurteilt. Munua hatte sich vor knapp zwei Wochen im Training des spanischen Erstligisten Deportivo La Coruna mit Aouate derart geprügelt, dass dieser mit sechs Stichen am Kinn genäht werden musste. Der Israeli hatte den Uruguayer daraufhin angezeigt, obwohl Munua sich entschuldigt und sogar bei Aouates Familie um Verzeihung gebeten hatte. Das Gericht entschied nun per Eilverfahren.

Iran will einen Deutschen

Lothar Matthäus, Quelle: DW-TV

Bald im Iran? Lothar Matthäus

Der iranische Fußball-Verband (FFI) will offenbar unbedingt einen Deutschen als neuen Nationaltrainer. Wie ein Offizieller des Verbandes einer iranischen Nachrichtenagentur

verriet, ist Deutschlands Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus der Wunschkandidat auf die Nachfolge des bereits im Juli 2007 entlassenen Amir Ghalenoei. "Ich habe von dieser Nachricht gehört. Es gibt dazu bislang aber nichts zu sagen, da noch kein persönlicher Kontakt bestand. Grundsätzlich höre ich mir aber natürlich alles an", sagte Matthäus der Tageszeitung "Die Welt" und zeigte sich gesprächsbereit: "Ich gehe davon aus, dass ich spätestens im Sommer wieder auf der Trainerbank sitzen werden. Ob lieber bei einem Klub oder einer Nationalmannschaft, lässt sich noch nicht sagen, da man im Fußball nichts vorausplanen kann."

Rehhagel nominiert Bundesliga-Quartett Griechenlands Fußball-Nationaltrainer Otto Rehhagel setzt beim bevorstehenden Turnier auf Zypern mit Länderspielen gegen Tschechien (5. Februar) und Finnland (6. Februar) auf ein Quartett aus der Bundesliga. Rehhagel nominierte Verteidiger Sotirios Kyrgiakos von Eintracht Frankfurt, dessen Teamkollegen und Stürmer Ioannis Amanatidis, Angreifer Angelos Charisteas vom 1. FC Nürnberg und den Bundesliga-Torschützenkönig der vergangenen Saison, Theofanis Gekas (Bayer Leverkusen), in das Aufgebot des EM-Titelverteidigers. (kas)