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Sport

Kleinster Teilnehmer gibt WM-Debüt

Schweden geht als haushoher Favorit in sein WM-Auftaktspiel am Samstag in Dortmund gegen die Karibik-Kicker aus Trinidad und Tobago.

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Schwedische Fans

Selbst Schweden-Coach Lars Lagerbäck erklärt unumwunden, er sei von einem Sieg überzeugt. "Sie sind die Außenseiter." Sorgen bereiten dem Team aus Trinidad und Tobago, dem kleinsten Land, das sich für die Weltmeisterschaft qualifiziert hat, vor allem die "Großen Drei" im Angriff der Skandinavier.

Henrik Larsson von Champions-League-Sieger FC Barcelona, Fredrik Ljungberg vom FC Arsenal und Juventus Turins Zlatan Ibrahimovic erzielten 20 der 30 schwedischen Treffer in der WM-Qualifikation. Ibrahimovic, der eine durchwachsene Saison beim italienischen Rekordmeister hinter sich hat, tönt, Trinidad und Tobago müsse nicht nur Angst vor den Topstürmern haben, sondern vor der ganzen Mannschaft.

Star Larsson

Auch die Erfahrung von schon zehn Weltmeisterschaftsteilnahmen spricht ganz klar für die Skandinavier, die sich 2002 in der "Todesgruppe" mit England, Argentinien und Nigeria durchsetzten und bei der EM vor zwei Jahren unglücklich gegen die Niederlande im Elfmeterschießen ausschieden. Keine andere WM-Mannschaft ist mit so vielen Spielern nach Deutschland gereist, die schon 2002 dabei waren: allen voran Larsson, der in seinen bisherigen 89 Länderspielen 35 Mal traf.

Ein Sieg ist Pflicht für die Schweden, um sich in der Gruppe B durchzusetzen, in der noch England und Paraguay um den Einzug ins Achtelfinale kämpfen.

Unberechenbarer Außenseiter

Die Mannschaft aus Trinidad und Tobago aber hat nichts zu verlieren und fühlt sich in der Außenseiterrolle pudelwohl. Es werde Überraschungen bei der WM geben und wenn jeder seine Leistung bringe, "wissen wir was möglich ist", sagt Mittelfeldspieler Aurtis Whitley.

Für Stürmer Stern John ist das Auftaktmatch des WM-Debütanten "eines der größten Spiele in der Geschichte des Landes". Die sportlichen Erwartungen der 1,3 Millionen Einwohner an die "Soca Warriors" sind eher begrenzt, schon die Qualifikation kam einer Sensation gleich. "Wir gehen einfach raus, um guten Fußball zu spielen und als Mannschaft zu arbeiten, und vielleicht können wir einige Freunde gewinnen", sagt John. (stl)