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Deutschland

Kleiner Bruder von Weltstar Knut

Schneeweiß, dunkle Augen, neugieriger Blick: Deutschland hat einen neuen Tier-Star. Das Baby ist zehn Wochen alt, kommt aus Rostock und ist ein Bruder des bereits verstorbenen, international berühmten Eisbären Knut.

Er ist zweieinhalb Monate jung, wiegt etwa acht Kilo und lebt bei seiner Mutter Vilma in Rostock an der Ostsee. Erst seit ein paar Tagen steht fest, dass der Minibär kein Weibchen, sondern ein Männlein ist. Er sieht wie ein geklonter Knut aus. Zufall? Natürlich nicht. Dafür sind die Gene verantwortlich. Denn: Die beiden haben tatsächlich den selben Vater. Sein Name lautet übrigens Lars.

Das Eisbär-Baby hat bei seiner Geburt zarte 600 Gramm auf die Waage gebracht. Es war nicht größer als ein Meerschweinchen. Sehr, sehr groß war aber die Freude bei ihm zu Hause, im Zoologischer Garten Rostock, als der Winzling die Welt erblickte. Denn zuletzt gab es in dem Zoo solchen Nachwuchs vor zehn Jahren.

Der kleine Bruder von Knut entwickelt sich prächtig, seit seiner Geburt am 3. Dezember 2014 hat er schon ordentlich an Gewicht zugelegt. Die meiste Zeit spielt der Bär mit seiner Mutter, wobei er kreuz und quer auf der zwölfjährigen Eisbärin herumklettert. Doch bislang hat der Kleine noch keinen Namen.

Man kannte ja bis vom Kurzem nicht mal das Geschlecht des Tierbabys. Nachdem die Sache nun klar ist, hat Zoodirektor Udo Nagel alle Bärenfreunde aufgerufen, Vorschläge für einen tollen, leicht verständlichen und möglichst "nordisch klingenden" Namen zu machen. Die Aktion läuft bis zum 10. März. Dann ist die Taufe geplant.

Erst Ende März wird der kleine Eisbär das erste Mal in der Außenanlage erwartet. Die ersten drei Monate soll die kleine Familie möglichst viel Ruhe haben, heißt es. Unnötiger Stress für Mutter und Kind soll unbedingt vermieden werden.

Der berühmte Bärenbruder Knut war im Dezember 2006 in Berlin zur Welt gekommen. In seinem kurzen Leben war er ein Weltstar. Aber 2011 starb er an Folgen einer Gehirnentzündung.