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Presse

Klaus Friedrich: "Investoren zweifeln an Solidität des amerikanischen Marktes"

Chefvolkswirt der Allianz Group im Interview mit DW-TV

Chefvolkswirt der Allianz Group im Interview mit DW-TV
"Wir sind jetzt in einer Welt des schwachen Dollars, in einer Welt, in der die Investoren zweifeln an der Solidität des amerikanischen Kapitalmarkts, das ist ganz neu. Und mit den Konsequenzen müssen wir uns erst auseinander setzen.

Keiner weiß wirklich, was dabei herauskommen wird. Es herrscht große Unsicherheit im Augenblick." Das sagte Klaus Friedrich, Chefvolkswirt der Allianz Group, am 28. Juni 2002 im Interview mit DW-TV.

Insbesondere die hohen Staatsausgaben der USA als Konsequenz nach den Attentaten vom 11. September vergangenen Jahres hätten den Dollar belastet. Friedrich: "Eigentlich sind wir in einer neuen Welt seit einiger Zeit." Die Folgen seien noch nicht absehbar.

Die Finanzsituation in Brasilien sei, so der Chefvolkswirt, weit weniger dramatisch als in Argentinien. Der Unterschied liege darin, "dass Brasilien eine vernünftige Wirtschaftspolitik betreibt. Das kann man von Argentinien wirklich nicht behaupten." Die Gefahr eines Flächenbrandes in Lateinamerika sei jedoch gering.

28. Juni 2002
094-02.doc

i.V. Berthold Stevens

  • Datum 03.07.2002
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