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Beethovenfest

Klassik vom Beethovenfest: Richard Strauss: Walzerfolge Nr. 1 aus Der Rosenkavalier

"Der Rosenkavalier" mit seinen nostalgischen Walzerrhythmen sei "eine Musik wie in Silber und Gold", schwärmen die Opernführer. Für Cem Mansur sind die Walzerfolgen "die wunderbarsten Orchestertänze", die er kennt.

Turkish National Youth Philharmonic Orchestra beim Beethovenfest. Copyright: DW/B. Özay

Türkisches Jugendorchester beim Beethovenfest Bonn

Beethoven ile Bulusma 2

Richard Strauss:
Walzerfolge Nr. 1 aus Der Rosenkavalier
Hande Küden (Violine)
Efe Baltacigil (Violoncello)
Hüseyin Sermet (Klavier)
Turkish National Youth Philharmonic Orchestra
Dirigent: Cem Mansur


MP3 aufgenommen in der Beethovenhalle am 19. September 2012 von der Deutschen Welle (DW)


Nach der Uraufführung von Richard Strauss’ "Der Rosenkavalier" am 26. Januar 1911 in der sächsischen Hofoper - der heutigen Semperoper -  in Dresden erlebte Europa ein regelrechtes "Rosenkavalier"-Fieber: Die Reichsbahn setzte Sonderzüge nach Dresden ein, in der Hofoper wurde ein "Rosenkavalier"-Postamt eingerichtet und die Zigarettenindustrie brachte unter dem Namen "Rosenkavalier" eine neue Marke auf den Markt.

Die Highlights der Komödie, vor allem die Walzer, waren bald in aller Munde. Mit Farbenpracht und Walzerseligkeit eroberte Strauss 1944 mit den Rosenkavalier-Walzerfolgen dann auch die Konzertsäle.

"Richard-Strauss-Walzer sind keine Johann-Strauß-Walzer, es sind stilisierte Walzer", erzählt Cem Mansur. " 'Der Rosenkavalier' ist Anfang des 20. Jahrhundert geschrieben, die Story spielt im Wien des 18. Jahrhunderts. Strauss benutzt den Walzer einfach als Medium, um die Atmosphäre des alten Wien heraufzubeschwören – und natürlich betrachtet er den Walzer dabei mit den Augen eines Komponisten des 20. Jahrhunderts."