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Beethovenfest

Klassik vom Beethovenfest - Beethoven: Gassenhauer-Trio

Wer denkt, Beethovens "Gassenhauer-Trio" genau zu kennen, wird von einem ungewöhnlichen Klang überrascht: Es erklingt hier in der Besetzung mit Oboe, Fagott und Klavier.

Beethoven-Denkmal in Wien.

Beethoven Denkmal Wien

Beseelte Oboe 5

Ludwig van Beethoven:

Trio für Klarinette, Violoncello und Klavier B-Dur op. 11 ("Gassenhauer-Trio") / (Fass. für Oboe, Fagott und Klavier)
Philippe Tondre (Oboe)
Pierre Gomes (Fagott)
Masako Eguchi (Klavier)

MP3 aufgenommen im Schumannhaus Bonn am 9. September 2012 von der Deutschen Welle (DW)

Beethovens "Gassenhauer-Trio" ist zur Jahreswende 1797 / 98 entstanden. Den Beinamen erhielt das Werk durch das Finale: Ihm liegt eine damals äußerst populäre Melodie zugrunde, ein Thema aus der komischen Oper "Der Korsar oder die Liebe unter Seeleuten" von Joseph Weigl, die kurz zuvor in Wien uraufgeführt worden war und sich damals zu einem regelrechten "Straßenfeger" entwickelte.

"Ich liebe vor allem den wundervollen langsamen Satz, aber auch die Opernvariation", sagte Philippe Tondre. "Und obwohl das Trio eigentlich für Klarinette gedacht ist, wollte ich es unbedingt hier beim Beethovenfest spielen, in einer Fassung für Oboe. Und dann hatte ich die Idee den Cellopart mit Fagott zu besetzen. Denn der Klang der beiden Instrumente Oboe und Fagott mischt sich einfach ungeheuer gut."