1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

DokFilm

Kiribati - Ein Südseeparadies versinkt im Meer

Kiribati, das Inselreich im Südpazifik, droht vom Meer überspült zu werden. Eine Folge des Klimawandels, der den Wasserspiegel immer weiter ansteigen lässt. Doch die Bewohner geben nicht auf und versuchen, ihr Land vor dem Untergang zu retten.

Video ansehen 42:31

Das Inselreich Kiribati ist an Schönheit und Faszination kaum zu überbieten. Auf einer Meeresfläche von 5,2 Millionen Quadratkilometern verteilen sich 32 kleine Atolle mit weißen Stränden und blauen Lagunen - sie bilden den weltweit größten, nur aus Atollen bestehenden Staat. "Hier war früher ein großes Dorf mit 70 Familien", sagt Kaboua und deutet auf die leere, öde Fläche um ihn herum. Mittlerweile kann man den Ort nur bei Ebbe betreten, bei Flut steht alles unter Wasser. "Der Meeresspiegel steigt kontinuierlich und frisst unser Land." Deshalb bauen viele Bürger Mauern aus Steinen, Treibholz, Sand oder einfach Müll. Doch den immer häufigeren Sturmfluten sind sie nicht gewachsen. Ein weiterer verzweifelter Versuch das Land zu schützen ist das Anpflanzen von Mangroven. Vasiti Tebamare will sich vom drohenden Untergang nicht einschüchtern lassen. Aus diesem Grund engagiert sie sich bei "KiriCAN", einer Umweltschutzorganisation. "Die Industrieländer, die USA, China, Europa, verbrauchen fossile Brennstoffe für ihre eigenen Zwecke... Aber was ist mit uns?", fragt sie. Die Regierung hat sogar schon Land auf den Fidschi-Inseln erworben, aber Vasiti und die meisten I-Kiribati wollen ihr Land nicht freiwillig verlassen.