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Podcast Wissenschaft

Kinesio Tape - Mode oder Heilung?

Hilft ein Klebeband beim Sport? +++ Leben auf dem Mars? +++ Deutschlands Solarbranche steckt in einer tiefen Krise +++ Heuschrecken im Windkanal

Sicher haben Sie sie auch schon gesehen: Die bunten Klebebänder, die dieses Jahr auf der Olympiade in London viele Sportler auf Bauch, Rücken, Armen und Beinen tragen. Sie heißen Kinesio Tape, kommen in allen erdenklichen Farben daher und sollen die Muskeln und Gelenke entlasten. Auch viele Hobbysportler schwören darauf. Aber einige Wissenschaftler sagen, Kinesio Tapes seien nicht viel mehr als eine Modeerscheinung und brächten überhaupt keine gesundheitlichen Vorteile. Stimmt das? Jessie Wingard ist der Frage nachgegangen.

Leben auf dem Mars

In Science-Fiction-Filmen wurde diese Vision schon mehrfach in die Tat umgesetzt – in der Realität tastet sich die Raumfahrt nur langsam heran. Nun ist erneut ein Forschungsroboter der US-Raumfahrtbehörde NASA erfolgreich auf dem Mars gelandet. Acht Monate hat die Anreise des Rover „Curiosity“ gedauert. Die Landung des 900 Kilogramm schweren Brockens war eine Zitterpartie für die Wissenschaftler. Am Ende konnten sie jubeln und Curiosity hat sogar bereits das erste Farbfoto vom Mars übermittelt. Die Mission soll den Weg ebnen für die erste bemannte Marsmission. Nicole Scherschun im Interview mit Vorstandschef des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt, Johann-Dietrich Wörner.

Erneuerbare Energien

Viel wird derzeit über die Förderung der erneuerbaren Energien in Deutschland gestritten. Besonders im Fokus: die Solarbranche. Denn obwohl die Solaranlagen im Vergleich zu großen Windparks nur wenig Strom produzieren, ist ihr Anteil an der Förderung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz überproportional hoch. Die deutsche Bundesregierung hat deshalb eine Kürzung der Subventionen für Solarenergie beschlossen – eine Kürzung um die derzeit politisch noch heftig gerungen wird. Führende Solarforschungsinstitute schlagen Alarm. Richard Fuchs, mit einem Stimmungsbericht von Europas größtem Solarforschungsinstitut, dem Fraunhofer Institut für solare Energiesysteme (ISE) in Freiburg.

Heuschrecken als Vorbild

Bildüberschrift: Heuschrecken im Windkanal: Heuschrecke Im windkanal am Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik des Deutschen Zentrums für Luft (Foto: DLR)

Die Luftverwirbelungen hinter dem Insekt werden im Windkanal mit Laserblitzen sichtbar.

Schon in der Bibel sind Heuschrecken berüchtigt: Sie fallen über ganze Landstriche her, fressen alles kahl und fliegen schnell weiter zum nächsten Futterplatz. Zurück bleibt ein Bild der Verwüstung. Für die betroffenen Menschen eine Katastrophe.
Aus Sicht der Heuschrecken hingegen ist das effizient. Gerade mal zwei Gramm wiegen selbst große Exemplare. Obwohl sie winzig sind, können sie pro Tag im Flug leicht 100 Kilometer zurücklegen. Dabei hilft ihnen ihr hochentwickeltes Flügelsystem. Die Geheimnisse des Heuschreckenfluges versuchen Physiker am Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Göttingen zu lüften. Fabian Schmidt hat sich das Windkanal-Experiment angeschaut.

Außerdem in unserem Podcast:

- Vor 52 Millionen Jahren war es warm am Südpol

- Wie bei Elefanten tiefe Töne entstehen

- Depression erhöht das Risiko an Alzheimer zu erkranken

Redaktion und Moderation: Nicole Scherschun

Audio und Video zum Thema