1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Kultur

KFOR-Truppe tödlich verunglückt

Beim Absturz eines slowakischen Militärflugzeugs in Ungarn sind in der Nacht zu Freitag mehr als 40 Menschen ums Leben gekommen. Die Ursache des Unglücks ist noch unklar.

default

Am Unglücksort - 250 Kilometer nordöstlich von Budapest

Der Sprecher der ungarischen Polizei, Laszlo Garamvölgyi, sagte am Freitag (20.1.2006) am Unglücksort bei Telkibanya im Nordosten von Ungarn an der Grenze zur Slowakei, es habe nur einen Überlebenden gegeben. Nach seinen Worten waren 45 Menschen an Bord. Die slowakische Regierung sprach von 43 Insassen. Bis zum Freitagmorgen wurden 18 Leichen geborgen. Bei den Todesopfern handelt es sich zum allergrößten Teil um slowakische Soldaten der NATO-geführten Kosovo-Truppe (KFOR).

Das Flugzeug vom Typ Antonow AN-24 befand sich den Angaben zufolge auf dem Weg von Pristina in der unter UN-Protektorat stehenden südserbischen Provinz Kosovo nach Kosice in der Slowakei. Die Maschine stürzte in einem bewaldeten Berggebiet ab.

Soldaten waren auf dem Heimweg

Die Absturzursache war auch am Freitag nicht klar. Das Flugzeug sei in geringer Höhe geflogen und habe Feuer gefangen, hatte ein Sprecher des ungarischen Innenministeriums am Donnerstagabend gesagt. Die Maschine sei drei Kilometer von der slowakischen Grenze entfernt abgestürzt, zitierte der slowakische Fernsehsender TV3 einen Sprecher der slowakischen Armee. Ein Hubschrauber der slowakischen Armee sei zu der Unglücksstelle aufgebrochen, habe aber wegen des schwierigen Geländes nicht landen können. Eine Untersuchungskommission befinde sich auf dem Weg zum Unglücksort.

Nach Angaben des slowakischen Verteidigungsministeriums waren von den 43 Insassen an Bord 28 KFOR-Soldaten, acht Besatzungsmitglieder und sieben Mitglieder des Hilfsdienstes für die Kosovo-Mission. Die Soldaten hätten nach einem sechsmonatigen Einsatz wieder nach Hause zurückkehren sollen. (kas)

Die Redaktion empfiehlt