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Aktuell Welt

Kerrys Beinbruch beendet Europareise

Der leidenschaftliche Radfahrer wollte sich vor seinen nächsten Treffen noch etwas Sport gönnen. Doch dabei bricht sich der US-Außenminister in Frankreich einen Oberschenkelknochen. Die Termine musste er absagen.

John Kerry beim Rad fahren

John Kerry am 14.7.2004 auf der Esplanade in Boston

John Kerry habe außer des Beinbruchs keine weiteren Verletzungen erlitten, teilte der Sprecher des amerikanischen Außenministers mit. "Minister Kerry ist in einem stabilen Zustand" und sei stets bei Bewusstsein gewesen, erklärte der Sprecher weiter. Sanitäter und ein Arzt seien in Kerrys Autokonvoi, der den radelnden Minister begleitet habe, mitgereist. Sie seien daher zum Zeitpunkt des Unfalls direkt vor Ort gewesen. Der 71-Jährige sei danach mit einem Hubschrauber in ein Genfer Krankenhaus gebracht worden.

Wie genau es zu dem Fahrradunfall nahe der französischen Stadt Scionzier im Departement Haute-Savoie kam, ist noch unklar. Das US-Außenministerium meldete, es sei kein Fahrzeug involviert gewesen, Kerry sei gegen einen Bordstein gefahren.

Termine abgesagt

Kerry hatte sich am Samstag in Genf mit dem iranischen Außenminister Mohammed Dschawad Sarif getroffen und Gespräche über das umstrittene Atomprogramm Teherans geführt. Am Sonntag wollte er in Spanien die königliche Familie und den Premierminister Mariano Rajoy treffen. Anschließend war ein zweitägiger Aufenthalt in Paris geplant, wo eine internationale Konferenz zu Maßnahmen gegen den "Islamischen Staat" stattfindet. Diese Termine wurden abgesagt, der Außenminister fliegt zurück nach Boston.

nem/SC (dpa, rtr)

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