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Aktuell Nahost

Kerry sagt Dscharba Hilfe zu

Washington wertet die syrische Opposition auf: Die Nationale Koalition bekommt eine Auslandsmission in der US-Hauptstadt.

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Heftige Kämpfe in Aleppo (12.04.2014)

US-Außenminister John Kerry hat der syrischen Opposition weitere Hilfe zugesagt. Die USA würden der Opposition weiter zur Seite stehen, sagte Kerry dem Präsidenten der Syrischen Nationalen Koalition (SOC), Ahmed al-Dscharba, bei dessen erstem offiziellen Besuch in Washington zu.

Die USA hatten die SOC kürzlich diplomatisch aufgewertet. Die Gruppierung sei eine "integrative und moderate" Fraktion im Kampf gegen das Regime in Damaskus, lobte Kerry. Laut State Departement wird die SOC künftig eine Auslandsmission in Washington erhalten.

Wunsch nach Waffen

Al-Dscharba dankte Kerry für die amerikanische Unterstützung im "Kampf des syrischen Volkes für Freiheit und Demokratie, gegen Ungerechtigkeit, Unterdrückung und die Diktatur von (Syriens Präsidenten) Baschar al-Assad". Der SOC-Präsident wird bei seinem achttägigen Besuch vom neuen Generalstabschef der oppositionellen Freien Syrischen Armee (FSA), Abdel Ilah al-Baschir, begleitet.

Laut einem Bericht der "New York Times" hat al-Dscharba die USA auch um Flugabwehrraketen gebeten. Der SOC-Präsident habe zugesagt, dass die Raketen nicht in falsche Hände fallen würden. Bislang gilt die Richtlinie, dass die USA nur "nicht-tödliche" Ausrüstung und diese auch nur an die als moderat geltenden Aufständischen liefern. Daran gebe es keine Änderungen zu verkünden, sagte Außenamtssprecherin Jennifer Psaki.

det/jj (afp, dpa)

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