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Sport

Kerber weiter, Petkovic raus

Die deutsche Nummer eins, Angelique Kerber, erreicht das Achtelfinale beim Tennisturnier von Wimbledon. Andrea Petkovic scheitert dagegen wie auch die Topfavoritin aus den USA.

Nach einer quälend langen Hängepartie im verregneten Wimbledon hätten die Gemütslagen der deutschen Frauen kaum unterschiedlicher sein können. Während die Weltranglistensiebte Angelique Kerber über das ganze Gesicht strahlte, verließ Andrea Petkovic gefrustet den Platz. Wieder einmal hatte sie die zweite Woche beim bedeutendsten Tennisturnier der Welt verpasst, befand sich damit allerdings in bester Gesellschaft: Auch Top-Favoritin Serena Williams aus den USA verlor völlig überraschend.

Petkovic unterlag der 20 Jahre alten Kanadierin Eugenie Bouchard 3:6, 4:6 und scheiterte vor dem Achtelfinale, das sie so sehr herbeigesehnt hatte. Bouchard trifft nun auf die Französin Alize Cornet, die der fünfmaligen Titelträgerin Williams mit 1:6, 6:3, 6:4 einen großen Dämpfer verpasste.

Petkovic nicht aggressiv genug

Während die 17-malige Grand-Slam-Siegerin nach ihrer Niederlage einsilbig blieb und zugab, nicht zu wissen, "was heute passiert ist", hatte sich Petkovic schnell wieder gefangen. "Meine Enttäuschung ist nicht sehr groß, denn Rasen ist nicht mein Spezialbelag", sagte die Weltranglisten-20.: "Ich habe versucht, was ich konnte, sie hat aber aggressiver gespielt."

Wimbledon Tennis ChampionshipsAndrea Petkovic Tennisspielerin

Enttäuscht, aber nicht zu sehr. Schließlich ist Rasen nicht der Lieblingsbelag von Andrea Petkovic

Unter den besten 16 steht dagegen Angelique Kerber, die nach der viereinhalbstündigen Regenpause Anlaufzeit brauchte, um die Belgierin Kirsten Flipkens mit 3:6, 6:3, 6:2 in die Knie zu zwingen. "Ich bin erleichtert, dass Match noch gewonnen zu haben", sagte Kerber, die das ewige Warten auf den Spielbeginn für die Startschwierigkeiten verantwortlich machte: "Es war nicht ganz einfach. Man weiß nie, wann es aufhört zu regnen, wann man essen oder sich warmmachen kann."

Lisicki: Pause bis Montag

Vorjahresfinalistin Sabine Lisicki hat die Chance, bei ihrem Lieblingsturnier Kerber in die Runde der besten 16 zu folgen. Ihr Match gegen die ehemalige Weltranglistenerste Ana Ivanovic aus Serbien wurde beim Stand von 6:4, 1:1 wegen Dunkelheit unterbrochen und wird nach dem traditionell spielfreien Sonntag erst am Montag fortgesetzt. Das lange Warten auf den Spielbeginn hatte Lisicki zuvor gelassen hingenommen. "Es wird ein laaaanger Tag! Holt Eure Regenschirme raus", schrieb sie bei Twitter.

Trocken und ohne größere Schwierigkeiten zogen derweil die Favoriten auf dem überdachten Center Court in die zweite Woche ein. Die French-Open-Sieger Maria Scharapowa (Russland), die nun auf Kerber wartet, und Rafael Nadal (Spanien) sowie der Schweizer Rekordchampion Roger Federer gaben sich keine Blöße.

to/ms (dpa, sid)

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