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Sport-News

Kerber gewinnt deutsches Duell

Angelique Kerber entscheidet das deutsche Halbfinal-Duell mit Sabine Lisicki beim Tennis-Turnier in Birmingham für sich. In Halle in Westfalen steht der Schweizer Roger Federer vor seinem achten Titelgewinn.

Angelique Kerber beim WTA-Tennis-Turnier in Birmingham (Foto: Jan Kruger/Getty Images for LTA)

Gekämpft und gewonnen: Angelique Kerber beim WTA-Turnier in Birmingham

Angelique Kerber

hat beim WTA-Tennisturnier in Birmingham das Halbfinale gegen ihre deutsche Landsfrau

Sabine Lisicki

klar für sich entschieden und greift nach ihrem dritten Titel im Jahr 2015. Die 27-Jährige gewann bei dem Wimbledon-Vorbereitungsturnier auf Rasen deutlich mit 6:3 und 6:3 und feierte den sechsten Sieg im sechsten Vergleich mit der zwei Jahre jüngeren Lisicki.

"Es ist immer schwer, gegen eine deutsche Spielerin zu spielen - insbesondere auf mentaler Ebene", sagte die sichtlich erleichterte Kerber: "Ich habe mich einfach nur darauf fokussiert, die Bälle zu treffen. Das hat ganz gut geklappt. Ich bin einfach nur glücklich, dass ich im Finale bin. Ich genieße meine Woche hier."

Im Finale am Sonntag trifft Kerber auf die Tschechin Karolina Pliskova, die sich im Halbfinale mit 6:2 und 7:6 (8:6) gegen die Französin Kristina Mladenovic durchgesetzt hatte. "Karolina hat ebenfalls einen starken Aufschlag, es wird ein großes Spiel werden", sagte Kerber. Die auf Rasen gewohnt starke Lisicki muss dagegen weiter auf ihre erste Finalteilnahme in diesem Jahr warten.

Federer winkt in Halle persönliche Bestmarke

Tennisspieler Roger Federer begrüßt beim ATP-Turnier in Halle in Westfalen Maskottchen Gerry Berry (Foto: Maja Hitij/dpa)

Man kennt sich: Roger Federer und Maskottchen "Gerry Berry"

Unterdessen greift Rekordchampion

Roger Federer

beim Rasenturnier in Halle in Westfalen nach seinem achten Titel. Der Weltranglistenzweite aus der Schweiz setzte sich im Halbfinale gegen den kroatischen Aufschlagriesen Ivo Karlovic mit 7:6 (7:3) und 7:6 (7:4) durch. Im Endspiel am Sonntag spielt Federer gegen den Italiener Andreas Seppi, nachdem dessen Gegner Kei Nishikori aus Japan beim Stand von 4:1 für Seppi wegen einer Wadenverletzung aufgeben musste.

"Es ist immer sehr kompliziert, gegen Ivo zu spielen, aber ich bin ruhig geblieben, wenn es wichtig war", sagte Federer, der keinen einzigen Breakball bekam, allerdings in den Tiebreaks nahezu perfekt agierte: "In der ersten Runde hatte ich extrem viel Glück, daher bin ich total happy, hier wieder im Finale stehen zu können." Federer verwandelte gegen den 2,11 Meter großen Karlovic nach 1:28 Stunden Spielzeit seinen ersten Matchball. Karlovic hatte im Viertelfinale gegen den Tschechen Tomas Berdych am Freitag mit 45 Assen einen ATP-Rekord für Matches über zwei Gewinnsätze aufgestellt.

Federer steht zum zehnten Mal im Finale der Gerry Weber Open. Nun greift er nach seinem achten Sieg bei dem Wimbledon-Vorbereitungsturnier nach 2003, 2004, 2005, 2006, 2008, 2013 und 2014. Mehr Titel hat er noch bei keinem anderen Turnier gewonnen. In Wimbledon selbst triumphierte Federer ebenfalls siebenmal.

ck/sn (dpa)

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