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Kultur

Kennedy-Neffe gesteht Medikamentensucht

Der Neffe des ermordeten US-Präsidenten John F. Kennedy und Kongressabgeordnete Patrick Kennedy hat nach einem nächtlichen Autounfall in Washington eingestanden, dass er medikamentenabhängig ist. Er begab sich noch am Freitag (5.5.2066) zur Behandlung in eine Mayo-Klinik in Minnesota, will aber sein politisches Amt behalten.

Wie der 38-jährige Sohn von Senator Edward Kennedy vor seinem Abflug aus Washington auf einer Pressekonferenz mitteilte, leidet er seit seiner Jugend an Depressionen und Abhängigkeit von Schmerzmitteln. An den Vorfall am frühen Donnerstagmorgen, bei dem er mit seinem Auto in eine Absperrung am Kongressgebäude gerast war, könne er sich nicht im Geringsten erinnern. "Ich weiß noch nicht einmal, dass ich aus dem Bett aufgestanden bin", sagte der Demokrat aus Rhode Island. Er hatte nach eigenen Angaben vor seiner nächtlichen Autotour ein Medikament gegen Magen- und Darmgrippe sowie ein Schlafmittel genommen und war desorientiert.

Er sei entsetzt über die Wirkung, die Arzneien auf ihn hätten und sehe ein, dass er Hilfe benötige, sagte Kennedy.