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Aktuell Deutschland

Kenianer gewinnt Berlin-Marathon

Der Kenianer Geoffrey Mutai hat erstmals den Berlin-Marathon gewonnen. Für die 42,195 Kilometer lange Strecke benötigte der Top-Favorit 2 Stunden, vier Minuten und 15 Sekunden.

Geoffrey Mutai (Artikelbild) verpasste allerdings den Weltrekord seines Landsmannes Patrick Makau klar. Der 30-Jährige blieb bei idealen Bedingungen in Jahresweltbestzeit mit 2:04:15 Stunden genau 37 Sekunden über Makaus Bestmarke. Zweiter beim Berlin-Marathon wurde mit nur einer Sekunde Rückstand Dennis Kimetto, ebenfalls aus Kenia, der sein Marathon-Debüt bestritt. Ein starke Vorstellung bot auch Jan Fitschen. Der Wattenscheider - 2006 Europameister über 10.000 Meter in Göteborg - blieb in 2:13:10 gleich 2:30 Minuten unter seiner persönlichen Bestzeit.

Bei den Frauen feierte die Äthiopierin Aberu Kebede ihren zweiten Sieg in Berlin nach 2010, in der persönlichen Bestzeit von 2:20:30, vor ihrer Teamkollegin Tirfi Tsegaye (2:21:19). Die erst 22 Jahre alte Anna Hahner aus Fulda kam in 2:30:37 als Achte ins Ziel.

Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit hatte um Punkt 9.00 Uhr den Start zum 39. Berlin-Marathon mit über 40.000 Läuferinnen und Läufern freigegeben. Etwa die Hälfte der Teilnehmer kam aus Deutschland, rund 5000 sind Berliner. Rund eine Million Zuschauer waren entlang der Strecke mit Start und Ziel an der Straße des 17. Juni.

Zehntausende bejubeln die Marathon-Läufer (Foto: reuters)

Begeisterte Stimmung beim 39. Berlin Marathon

Seit 1977 wurden beim größten deutschen Marathonlauf acht Weltrekorde aufgestellt - drei von Frauen und fünf von den Männern.

Für den Triumph kassiert Mutai eine Siegprämie von 40.000 Euro und zusätzlich 30.000 Euro für eine Zeit unter 2:04:30.

qu/wl (dpa, sid, rtre)