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Afrika

Kenia: Gegenseitige Wahrnehmung

Miteinander reden ist oft der erste Schritt zur Konfliktlösung - in einem praktischen Training mit Fernsehjournalisten verschiedener kenianischer Volksgruppen ging es um die Rolle der Medien in Krisensituationen.

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An dem dreiwöchigen Fernsehtraining zum Thema „Gegenseitige Wahrnehmung“ in Nairobi, Kenia nahmen 17 Mitarbeiter privater und staatlicher TV-Sender teil. Sie gehörten verschiedenen kenianischen Volksgruppen an.

In Kenia war es nach Unregelmäßigkeiten bei den Wahlen im Dezember 2007 zu Ausschreitungen mit 1500 Toten gekommen. Was als politisch motivierter Konflikt begann, entwickelte sich zu einer Auseinandersetzung zwischen den Volksgruppen, in der lang gehegte Vorurteile sichtbar wurden.

Im Workshop diskutierten die Teilnehmer gemeinsam mit einem parallel stattfindenden Hörfunkseminar die Rolle der Medien in Krisen, die Entstehung von Vorurteilen sowie Möglichkeiten der Konfliktprävention.

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Im Anschluss produzierten die Fernsehkursteilnehmer in ethnisch gemischten Teams TV-Beiträge zum Thema. So begleiteten sie eine Fußballmannschaft älterer Frauen, die mit dem Sport die Verständigung zwischen den Ethnien fördern will. Sie besuchten Jugendliche unterschiedlicher Volksgruppen, die gemeinsam im Slum Kiberas ein landwirtschaftliches Projekt betreiben und sie sprachen mit Bewohnern eines interethnischen Dorfes in der kenianischen Provinz Naivasha.

Am Ende des Trainings wurden die Filme der Teilnehmer in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut in einer öffentlichen Veranstaltung präsentiert.

Audio und Video zum Thema