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Pressemitteilungen

Kenia: Entlassener Minister fordert Auflösung des Parlaments und Neuwahlen

Raila Odinga im Interview von DW-RADIO

Nach der größten Oppositionspartei hat sich erstmals auch ein Ex-Minister der am Mittwoch entlassenen Regierung für eine Auflösung des Parlaments in Kenia ausgesprochen. In einem Interview des Kisuaheli-Programms von DW-RADIO sagte der bisherige Bauminister Raila Odinga: "Staatspräsident Mwai Kibaki muss das Parlament auflösen und Neuwahlen einleiten. Bis dahin soll eine Regierung der nationalen Einheit gebildet werden, in der alle Parteien proportional zu den Sitzverhältnissen im Parlament vertreten sind." Odinga sprach sich für eine Überarbeitung des gescheiterten Verfassungsreferendums "innerhalb von sechs Monaten" und für anschließende Parlaments- und Präsidentschaftswahlen aus. Odinga hielt Staatspräsident Kibaki vor, "falsch beraten" worden zu sein. "Diese Leute sind vollkommen unsensibel mit den Wünschen und Bedürfnissen des Volkes umgegangen. Mit der Absage an die verwässerte Reform hat er die Quittung dafür bekommen", erklärte Odinga der Deutschen Welle.


Der Parteichef der größten Oppositionspartei in Kenia, KANU, und Sohn des ersten Präsidenten Kenias, Uhuru Kenyatta, sagte auf DW-RADIO: "Der Tribalismus hat im modernen Kenia keinen Platz mehr. Ich werde mich dafür einsetzen, dass es künftig um politische Inhalte geht und nicht um Stammeszugehörigkeit."

25. November 2005
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