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Afrika

Kenia/Deutschland: Film ab, Film läuft - FilmInAfrica!

Großes Kino mit kleinem Budget: "Soul Boy" von Regisseurin Hawa Essuman ist der Auftakt der Initiative FilmInAfrica! Moderne afrikanische Filme von Nachwuchstalenten sollen dabei international bekannt gemacht werden.

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Das Rezept von FilmInAfrica!: starke Bilder, authentische Geschichten und die Unterstützung von erfahrenen Filmemachern. Mit an Bord sind unter anderem der deutsche Regisseur Tom Tykwer und die DW Akademie.

"Es geht darum, einen afrikanischen Film aus Afrika zu machen und nicht einen Film über Afrika", sagt Andrea Rübenacker, Bereichsleiterin Afrika der DW Akademie. FilmInAfrica! kombiniert deshalb Training und die Produktion eines 90-minütigen Spielfilms: Ab August laufen verschiedene Workshops in Nairobi: Rund 60 junge Filmschaffende aus Kenia und den angrenzenden Ländern lernen Drehbuch schreiben, Regie führen, drehen, produzieren oder alles über Szenenbild, Ton und Kostüm/Maske. Der jeweils Beste eines Workshops wirkt dann ab Oktober am nächsten FilmAfrica!-Film mit.

03.2010 DW-AKADEMIE Medienentwicklung Afrika FilmAfrica! Präsentation Soul Boy

BMZ-Staatssekretär Hans-Jürgen Beerfeltz, Regisseur Tom Tykwer und DW-Intendant Erik Bettermann (von links)

Finanziert wird das Projekt vom Bundesentwicklungsministerium (BMZ). Bei der Auftaktveranstaltung im BMZ in Berlin wurde der Film "Soul Boy" von Regisseurin Hawa Essuman präsentiert. Bei dieser Gelegenheit betonte Staatssekretär Hans-Jürgen Beerfeltz in Berlin auch die gute Zusammenarbeit mit der DW: "Das ist eine langjährige Kooperation, die durchaus noch ausbaufähig ist."

Auch der Intendant der Deutschen Welle Erik Bettermann begrüßte das Engagement, das in den vergangenen Monaten blitzschnell eingefädelt wurde. Die Arbeit in und für Afrika entspreche der Aufgabenstellung der Deutschen Welle. Für Regisseur Tykwer zeigen Filme wie "Soul Boy" die reiche, lebendige Kultur Afrikas: "Wenn wir uns auf dem Niveau halten, dann ist das etwas, das man auf der ganzen Welt zeigen kann."

Und das Pilotprojekt "Soul Boy" kommt gut an, etwa auf Festivals wie der Berlinale. Auch im BMZ waren sich die Zuschauer einig: "Top Film", "Super gute Bilder", "Ganz stark gemacht". Die Darsteller und Bewohner des Drehortes Kibera, Nairobis größtem Slum, bekamen den Film übrigens bei einer eigenen Open Air-Premiere mit einigen 1000 Zuschauer zu sehen.

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