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Sport

Keine Tränen zum Abschied

Andrea Henkel beendet ihre Biathlon-Karriere mit Platz 13 in Oslo. Serverin Freund wird beim letzten Skisprung-Weltcup des Winters in Planica Zweiter.

Andrea Henkel nach ihrem letzten Rennen

Ein Gläschen Sekt auf 19 erfolgreiche Jahre: Biathletin Andrea Henkel

Die zweimalige Olympiasiegerin Andrea Henkel ist mit einem 13. Platz im Massenstart von der Biathlon-Bühne abgetreten. Am legendären Holmenkollen von Oslo leistete sich die 36-Jährige beim Sieg von Sprint-Olympiasiegerin Anastasiya Kuzmina aus der Slowakei (vier Fehler) drei Fehler und kam mit 1:13,5 Minuten Rückstand ins Ziel. Beste Deutsche war die zwischenzeitlich sogar Führende Laura Dahlmeier (zwei Fehler) auf Platz sechs. "Es fühlt sich in Ordnung an. Ich bin bereit", sagte Henkel nach ihrem letzten Rennen im ZDF: "Ich bin über viele Sachen in meiner Karriere glücklich." Den Gesamtweltcup sicherte sich die Finnin Kaisa Mäkäräinen.

Andrea Henkel hatte am 16. März 1995 ihr Debüt im Weltcup gegeben und in ihrer Karriere insgesamt 22 Weltcup-Einzelsiege erreicht. 2002 bei den Olympischen Spielen in Salt Lake City holte sie sowohl im Einzel als auch in der Staffel die Goldmedaille.

Arnd Peiffer ist im letzten Biathlon-Rennen der Saison als bester Deutscher auf Platz acht gelaufen. Der 27-Jährige schoss drei Fehler und hatte nach 15 Kilometern 45,7 Sekunden Rückstand auf Sieger Martin Fourcade. Damit sicherte sich der Weltcup-Gesamtsieger aus Frankreich nach der Sprint- und Verfolgungswertung auch die Kleine Kristallkugel im Massenstart.

Freund schließt Saison als Gesamt-Dritter ab

Skiflug-Weltmeister Severin Freund hat beim Weltcup-Finale im slowenischen Planica als Zweiter nur knapp seinen sechsten Saisonsieg verpasst. Der 25 Jahre alte Mannschafts-Olympiasieger flog auf 136 und 141 Meter und musste sich nur Lokalmatador Peter Prevc geschlagen geben. Trotz der 25. Podestplatzierung seiner Karriere musste Freund den zweiten Platz im Gesamtweltcup noch an Prevc abgeben. Der bereits als Gesamtgewinner feststehende Doppel-Olympiasieger Kamil Stoch aus Polen erreichte den vierten Rang.

Severin Freund bei der Siegerehrung in Planica

Severin Freund (r.) neben Sieger Peter Prevc (Mi.), links der Drittplatzierte Norweger Anders Bardal

Eisschelllauf-WM an Ireen Wüst

Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Ireen Wüst ist zum fünften Mal Mehrkampf-Weltmeisterin. Die Niederländerin sicherte sich bei der WM in Heerenveen ihren vierten Titel in Serie und gewann vor der Russin Olga Graf und Teamgefährtin Yvonne Nauta. Zusammen mit den neun Einzelstrecken-Triumphen hat Wüst nun 14 WM-Titel auf ihrem Konto, nur Gunda Niemann-Stirnemann mit 19 und Anni Friesinger mit 16 sammelten mehr. Deutsche Läuferinnen waren nach Claudia Pechsteins Absage bei der WM nicht dabei.

Höfl-Riesch plant keine Rückkehr

Maria Höfl-Riesch kann sich nach ihrem Rücktritt eine Zukunft ohne Eis und Schnee nicht vorstellen. "Ich werde dem Skisport sicher verbunden bleiben", sagte die dreimalige Olympiasiegerin, die zum Saisonende zurückgetreten war im Interview mit der Bild am Sonntag. Es liefen Gespräche über ein Engagement als TV-Expertin, sagte die 29-Jährige, "dabei geht es aber nicht nur um Sport und Ski". Eine Rückkehr auf die Rennpiste schließt Höfl-Riesch, die zum Abschluss ihrer Karriere noch Olympia-Gold in der Kombination und den Abfahrtsweltcup gewonnen hat, aber kategorisch aus: "Einen Rücktritt vom Rücktritt gibt's nicht."