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Kultur

Keine Spurs von den Picassos

Einen Tag nach dem spektakulären Kunstraub von zwei Picasso-Gemälden in der Schweiz fehlt von den aus Hannover stammenden Werken jede Spur. "Uns ist unerklärlich, wie es den Ganoven gelingen konnte, sich dort einschließen zu lassen", sagte der Direktor des Sprengel Museums Hannover, Ulrich Krempel, der Deutschen Presse-Agentur dpa. Die beiden Ölbilder im Wert von mehr als drei Millionen Euro waren am Mittwochabend aus dem Seedamm Kulturzentrum in Pfäffikon (Kanton Schwyz) gestohlen worden. Der Raub der Leihgaben des Sprengel Museums sei ein "Akt der Barbarei", sagte Krempel. Die Bilder "Tête de cheval" (1962, Pferdekopf) und "Verre et pichet" (1944, Glas und Karaffe) sind dem Museumschef zufolge zwar versichert: "Aber was ist Geld gegen solche Werke?"

Die Versicherung setzt laut Krempel eine Belohnung für Hinweise auf die Täter oder die gestohlenen Bilder aus. Zudem werden die vermissten Picassos ins virtuelle "Art Loss"-Register gestellt, wo sich Händler über gestohlene Kunstobjekte informieren können.