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Formel 1

Keine Sperre für Sebastian Vettel

Ein Geburtstagsgeschenk? Formel-1-Pilot Sebastian Vettel kommt nach seinem Wut-Rempler um eine Sperre herum. Das entscheidet die FIA an Vettels Geburtstag - gibt ihm aber einen Rüffel mit.

Sebastian Vettel (picture alliance/dpa/C.Paris)

Viel darf sich Sebastian Vettel in dieser Saison nicht mehr leisten, sonst droht eine Sperre.

An seinem 30. Geburtstag erhielt Sebastian Vettel eine gute Nachricht: Der Formel-1-Pilot kommt um eine harte Strafe für seinen Rammstoß gegen Lewis Hamilton herum. Vettel hatte seinen Mercedes-Rivalen beim Grand Prix von Baku gerammt. Aus Wut über ein vermeintliches Bremsmanöver von Hamilton hinter dem Safety-Car fuhr Vettel dem Briten absichtlich ans linke Vorderrad. Die Rennleitung hatte den Heppenheimer daraufhin mit einer Zehn-Sekunden-Standzeit bestraft.

Der Ferrari-Star muss sich für seine umstrittene Aktion nun aber öffentlich entschuldigen und in den kommenden Monaten in Nachwuchsserien als gutes Beispiel vorangehen. Das teilte der Automobil-Weltverband FIA am Montag mit. Eine wesentlich härtere Strafe war zuletzt öffentlich diskutiert worden: Eine Sperre für das kommende Formel-1-Rennen in Österreich hatte im Raum gestanden.

Abbitte bei der FIA geleistet

Formel 1: Großer Preis von Aserbaidschan (picture-alliance/AP/dpa/D. Bandic)

Die Rivalen in Aktion: Hamilton (links) und Vettel (rechts) schenkten sich in Baku nichts.

Um dies zu vermeiden stand Vettel dem Weltverband am Montag in dessen Hauptsitz in Paris Rede und Antwort. Vettel habe die "volle Verantwortung" für den Vorfall übernommen und sich "bei der Motorsport-Familie entschuldigt", hieß es in einer FIA-Mitteilung. Der Heppenheimer hatte für den Rempler drei Strafpunkte vom Weltverband FIA kassiert, damit ist sein Punktekonto auf neun angewachsen. Bei drei weiteren Zählern muss er ein Rennen aussetzen.

jw/uh (mit sid/dpa)

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