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Sport

Keine Pole Position für Vettel

Der Formel 1-Weltmeister musste sich in der Qualifikation zum Großen Preis von Spanien dem Australier Mark Webber geschlagen geben. Sebastian Vettel nahm die Niederlage gegen seinen Red-Bull-Teamkollegen gelassen.

Sebastian Vettel mit enttäuschter Miene nach dem Qualifying in Barcelona. Foto: dapd

Vettel nicht ganz zufrieden

"Ich bin nicht ganz zufrieden", sagte Vettel nach dem Qualifying in Barcelona. "Meine Runde hat mich nicht vom Hocker gehauen." Allerdings hatte der 23-Jährige auch nicht die gleichen Voraussetzungen wie sein Red-Bull-Kollege Mark Webber. An Vettels Auto funktionierte das KERS-System nicht. KERS steht für Kinetic Energy Recovery System. Energie, die beim Bremsen entsteht, wird gespeichert und in zusätzliche PS umgewandelt. Red-Bull-Teamchef Christian Horner sprach wegen der technischen Probleme bei Vettels Auto von einem "ungleichen Kampf". Bei den ersten vier Saisonrennen war der Weltmeister immer als Trainingsschnellster von Position eins aus gestartet.

Webber: "Ein toller Tag"

Mark Webber reckt nach dem Qualifying den Daumen nach oben. Foto: AP

Webber freut sich

Mark Webber freute sich nicht nur über seine Bestzeit, sondern auch dass er das Teamduell gegen Vettel für sich entschieden hatte: "Wir wussten, dass es zwischen uns beiden hin und her geht. Es war ein harter Kampf mit Sebastian", sagte der Australier. "Das war ein toller Tag für mich." Hinter den beiden Red-Bull-Piloten belegte Lewis Hamilton im McLaren-Mercedes den dritten Rang vor Lokalmatador Fernando Alonso aus Spanien im Ferrari. In der dritten Startreihe stehen der Brite Jenson Button im McLaren-Mercedes und Witali Petrow im Lotus Renault. Die Mercedes-Piloten Nico Rosberg und Michael Schumacher belegten die Plätze sieben und zehn. Adrian Sutil startet im Force-India von Platz 17, Timo Glock im Virgin vom 20. Rang.

Nick Heidfelds Auto mit deutlichen Brandspuren. Foto: dpa-pa

Nick Heidfelds Auto mit deutlichen Brandspuren

Heidfelds Auto in Flammen

Nick Heidfeld sorgte für eine Schrecksekunde. Sein Lotus Renault fing im ersten Training des Tages plötzlich Feuer. Der Deutsche fuhr das brennende Rennauto gedankenschnell neben die Strecke und sprang heraus. Heidfeld blieb unverletzt. "Das war eines der größten Feuer, die ich bisher im Auto erlebt habe", sagte der 34-Jährige sichtlich geschockt. Das Auto war so beschädigt, dass Heidfeld anschließend nicht am Qualifying teilnehmen konnte. Die Rennkommissare entschieden großzügig. Der Lotus-Renault-Fahrer darf trotzdem beim Rennen am Sonntag (22.05.2011) starten, allerdings von der 24. und damit letzten Position aus.

Autor: Stefan Nestler
Redaktion: Calle Kops