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Wirtschaft

Keine langfristigen Folgen für Tourismus

Die deutsche Tourismusbranche rechnet einem Zeitungsbericht zufolge kaum mit langfristigen Folgen durch die verheerende Flutkatastrophe im Indischen Ozean. Terror, politische Unruhen und Naturkatastrophen könnten die touristische Entwicklung allenfalls hemmen, heißt es aus dem Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft. Bereits für den Winter des kommenden Jahres prognostiziert der Verband, daß größtenteils alles wieder aufgebaut sein wird. Der Touristikkonzern TUI rechnet nach der Naturkatastrophe in Südasien mit einigen Millionen Euro Mehrkosten. Europas größter Reisekonzern hatte zum Zeitpunkt des Seebebens am Sonntag rund 2000 Gäste in der Krisenregion, darunter 800 Deutsche. Mit nachhaltigen wirtschaftlichen Einbußen rechnet TUI nicht, da das Südasiengeschäft nur rund ein Prozent des Konzernumsatzes ausmacht. Allerdings sind die Auswirkungen für kleinere, spezialisierte Reiseunternehmen wesentlich dramatischer. Viele fürchten um ihre Existenz.

  • Datum 30.12.2004
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  • Permalink http://p.dw.com/p/63pB
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