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Ostmitteleuropa

"Keine kalte Dusche für Litauen"

- Regierungschef Litauens steht Einigung in der Kaliningrad-Frage positiv gegenüber

Vilnius, 12.11.2002, 1000 GMT, LITAUSCHER RUNDFUNK, lit.

Litauens Premierminister (Algirdas Brazauskas - MD) hat die in Brüssel erzielte Einigung zwischen der Europäischen Union und Russland (über den Transit nach und aus dem Gebiet Kaliningrad über Litauen - MD) begrüßt und ist nicht der Ansicht, dass sie sich auf Litauens Chancen auf einen Beitritt zum Schengener Abkommen auswirken werde.

(Brazauskas) "Mein Standpunkt dazu ist positiv, denn die wichtigste, die grundsätzliche Frage ist gelöst worden. Das in Brüssel (durch Russland und die EU - MD) diskutierte Verfahren ist - entgegen anderslautenden Behauptungen - nichts Neues und bedeutet auch keine kalte Dusche für Litauen. Wir wussten bereits vorher, wie die EU zu all diesen Fragen steht. Nunmehr steht Litauen vor der großen Aufgabe, sich mit allen technischen Problemen auseinander zusetzen. Die neue Regelung soll ab 1. Januar (2003) gelten."

Der Premierminister erklärte im Litauischen Rundfunk, ein Sieg sei das Rückführungsabkommen zwischen Litauen und Russland, das in Kürze unterzeichnet werden soll. Außerdem wird die (russische - MD) Staatsduma das Abkommen über die Staatsgrenzen ratifizieren und das Konsularnetz beider Länder werde ausgeweitet werden. (TS)

  • Datum 13.11.2002
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  • Permalink http://p.dw.com/p/2pfr
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