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Wirtschaft

Keine europaweiten Proteste gegen Nokia-Werksschließung

Die Hoffnungen der Bochumer Nokia-Mitarbeiter auf europaweite Proteste gegen die geplante Werkschließung haben sich zerschlagen. Bei einem Treffen von Betriebsratsvertretern der europäischen Nokia-Standorte in Brüssel wurden am Mittwoch weder Streiks noch ein gemeinsamer Aktionstag gegen die drohenden Massenentlassungen beschlossen. Die Betriebsratsvorsitzende des Nokia-Werks in Bochum, Gisela Achenbach, warf ihren Kollegen mangelnde Solidarität vor. Achenbach hatte nach eigenen Angaben zumindest auf einen europaweiten Aktionstag am 28. Februar gehofft. An diesem Tag soll der Nokia-Aufsichtsrat nach dem Willen des Managements der Werkschließung in Deutschland zustimmen. Beschlossen wurde in Brüssel lediglich eine gemeinsame Erklärung, wonach die Gewerkschaften den Plänen des Handyherstellers "entschieden widersprechen".