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Wirtschaft

Keine Entscheidung

Im Übernahmepoker um den deutschen Automobil-Zulieferer Continental ist noch kein Ende in Sicht. Zwar lehnte der Vorstandschef des in Hannover ansässigen Reifenherstellers das als feindlich eingestufte Übernahmeangebot der kleineren bayerischen Schaeffler-Gruppe erneut ab, ist aber kurzfristig zu weiteren Verhandlungen bereit. Dabei gebe es keine Vorbedingung, sagte Conti-Vorstandschef Manfred Wennemer am Mittwoch nach einer Aufsichtsratssitzung in Hannover. Es sei das Ziel von Conti, möglichst schnell zu einer Lösung im Sinne des Unternehmens zu kommen. Zudem sagte Wennemer, das Angebot von Schaeffler über 70,12 Euro pro Aktie sei aus finanzieller Sicht nicht angemessen. Einem Zeitungsbericht zufolge ist das in Herzogenaurach ansässige Familienunternehmen Schaeffler bereit, das Angebot deutlich aufzustocken.