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Ostmitteleuropa

Keine Ölfelder in polnischer Zone im Irak

– Dennoch will Polen über die Verwendung der Einnahmen aus dem Ölverkauf mitentscheiden

Warschau, 27.5.2003, ZYCIE WARSZAWY, poln.

Innerhalb der polnischen Zone im Irak befinden sich Denkmäler aus der Zeit des alten Babylons, die heiligen Städte der Schiiten, Moor und Wüste aber eben keine Ölfelder, die unter der Kontrolle der USA und Großbritanniens bleiben.

Nach Meinung von Thamir Ghadhbana, dem Leiter des irakischen Ministeriums für Erdölangelegenheiten, wird das irakische Öl binnen zwei oder drei Wochen auf dem Markt angeboten. (...)

Die Tatsache, dass es in der polnischen Zone kein Erdöl gibt, wird jedoch keine praktische Bedeutung haben. (...) "Es ist nicht wichtig, wo das Erdöl gefördert wird, sondern wer die Entscheidungen darüber treffen wird, wie die Mittel aus dem Ölverkauf genutzt werden. Ich denke, dass wir bei diesem Thema auch mitreden werden dank Minister Marek Belka, der sich im Irak mit Wirtschaftsthemen befassen soll", sagte Verteidigungsminister Janusz Onyszkiweicz.

Eine große Rolle bei der Förderung polnischer Firmen soll außerdem Slawomir Cytrycki spielen. Gestern hat Premierminister Leszek Miller offiziell bestätigt, dass der ehemalige Schatzminister nach Washington entsandt wird, wo er sich im Namen des Außenministeriums mit der Vermittlung zwischen polnischen Unternehmern und amerikanischen Konzernen befassen wird. (Sta)

  • Datum 27.05.2003
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  • Permalink http://p.dw.com/p/3gp3
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