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'Kein weiteres Geld für die Schmarotzer!'

Libysche Todesurteile, die USA und der Irak, der innerpalästinensische Konflikt und die EU-Erweiterung: Das sind die Themen, die die DW-WORLD-Leser in den letzten Tagen bewegten.

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Libysche Todesurteile

Ich bin ein erschrockener Bulgarer! Dieses Urteil verstößt gegen die Menschenrechte und es müssen ernste Maßnahmen getroffen werden, damit die Bulgaren und der palästinensische Arzt nicht hingerichtet werden. Die Organisationen, die sich mit den Menschenrechten beschäftigen sollen möglichst schnell reagieren und diese unschuldige Leute retten! Wie kann man hier in Bulgarien Weihnachten und Silvester feiern, wenn jeder weiß, dass unsere Landsleute den Tod finden?! Ich kann es nicht begreifen, dass im 21. Jahrhundert so etwas passieren kann. (Kolyo Marinov)

Ich bin aus Bulgarien, 16 Jahre alt, und wie alle auf der ganzen Welt bin ich entsetzt. Ich bitte die EU, alles zu tun, was in ihrer Macht steht, denn diese Menschen haben so viel durchgemacht. (Valentin Vasilev)

Ich glaube, man sollte auf rechtlicher Ebene beweisen können, dass die bulgarischen Krankenschwester and der palästinensische Arzt unschuldig sind. Wenn das für die libysche Justiz nicht reicht, dann sollte Libyen wirtschaftlich vollkommen isoliert werden. (Kalin Antonov)

Es ist etwas schreckliches passiert. Man kann es aber nicht mit Todesstrafe wieder gut machen. Nur der Gott alleine entscheidet über Tod und Leben. Die Bulgaren haben sicher nicht aus böser Absicht gehandelt. Bitte, bitte, bitte Gnade. (Eva Dubsky-Novak)

Warum sollen wir auf ein Todesurteil in Libyen reagieren? Tun wir es auch bei Todesurteilen in den USA, oder China, oder Russland, oder oder oder? Todesstrafe ist, egal wo auf der Welt, zu verurteilen und zwar aufs schärfste. (Willi Steins)

Niemand hat das Recht, Straftäter oder Provokateure vorsätzlich gezielt wie Jagdwild abzuknallen, weil diese perverse vermeintlich rational begründete Endlösung nur die Spirale der Gewalt erhöht und dem religiösen Bestrafungskodex, dem Urheber aller Greueltaten, nährt. (Britta Hansen)


USA und Irak

Da haben wir's! Dieser [US-Außenminister] Gates spricht vom "Scheitern im Irak" - glaubt er an einen Erfolg, und wenn ja, welchen? Dieser Krieg war von Anfang an ein heller Wahnsinn und hätte niemals gestartet werden dürfen. (Thomas Hofer)

Iran lauert schon im Hintergrund, sollten die USA ihre Truppen abziehen. Schließlich haben Iran und Irak einen achtjährigen Krieg geführt wo es keinen Gewinner gab. Das Chaos im Mittleren Osten ist dann komplett. (K. Paulig)

Die Amerikaner haben den Krieg verursacht und verloren. Nun sollen sie das Land wieder aufbauen und vor allen Dingen alle Kosten übernehmen. (Herbert Hesselmaier)


Der innerpalästinensische Konflikt

Solange Hamas sich damit brüstet, Israel "niemals" (auch nicht in den Grenzen von 1967) anzuerkennen, muss man sich darüber im Klaren sein dass es eine Terrororganisation ist welche, wie El-Kaida, ihre Ziele mit Gewalt und Blut erreichen will. Der Erfolg von Hamas ist nicht im Interesse des palästinensischen Volkes, sondern schadet ihm nur. (Peter F. Michael Gewitsch)

Ich habe 1965 zum ersten Mal die Flüchtlingslager der Palästinenser im Libanon besucht und 1986 Gaza. Wobei ich mich in Gaza nicht traute, anzuhalten und aus dem Auto auszusteigen. So ein Gefühl hatte ich weder vorher noch nachher jemals wieder irgendwo auf der Welt. Die Palästinenser wollen sich nicht arrangieren und werden permanent indoktriniert. Sie haben jetzt zumindest Gaza als eigenes Land und werden damit schon nicht fertig! Was haben Israel und Europa damit zu tun? Kein weiteres Geld für die Schmarotzer! Haltet die Grenze dicht und schickt für jede Rakete eine eigene zurück. (Ulf Wolff)


EU-Erweiterung

Überhaupt nichts halte ich von weiteren Beitritten, solange das Einstimmigkeitsprinzip nicht abgeschafft wurde, solange also weiter jedes noch so nebensächliche Thema durch ein einzelnes Mitglied blockiert werden kann und solange weiter für jedes Mitglied allein aus Prestigegründen ein zusätzlicher "Geschäftsbereich“ in der Kommission geschaffen werden muss – und sei er noch so lächerlich. Allenfalls sehr grundsätzliche Fragen (Verfassung, Beitritte, …) könnten weiter einstimmig beschlossen werden. (Martin Flemming)

Jeder Staat muss erst seine inneren Probleme lösen um zu beweisen, das es reif für die EU ist. Warum wurde dieser Grundsatz in diesem speziellen Fall Zypern außer acht gelassen ? Ja gar sehenden Auges blind hingenommen ? In einer Parabel: Zukünftig wird bei einem Banküberfall nicht der Bankräuber bestraft sondern die Bank! Oder wie kann sonst erklärt werden, das diejenigen die für eine friedliche Wiedervereinigung gestimmt haben dafür bestraft wurden und die Griechen für Ihr Nein auch noch belohnt ? ! Die EU hat ihre Unschuld und seine Glaubwürdigkeit in dem Augenblick verloren, an dem Zypern geteilt aufgenommen wurde. (Martin Müller)

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  • Datum 23.12.2006
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