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Champions League

Kein Spiel fürs Selbstbewusstsein

Borussia Dortmund verpasst einen deutlichen Champions League-Erfolg gegen Apoel Nikosia. Der erhoffte Befreiungsschlag vor dem wichtigen Spiel gegen Bayern München in der Bundesliga bleibt aus, die Fans werden unruhig.

Wieder kein Sieg, wieder keine überzeugende Leistung und vereinzelte, dafür aber recht laute Pfiffe im Dortmunder Stadion. Nach dem 1:1 (1:0) gegen Apoel Nikosia in der Champions League ist die Unzufriedenheit beim BVB spürbar und mittlerweile auch hörbar. "Wir sind in einer schlechteren Phase", gab Kapitän Marcel Schmelzer zu. "Wir hatten viele Chancen, haben aber leider nicht das zweite Tor gemacht."

Die Fans mucken auf. Schon kurz nach dem Abpfiff leerte sich das ohnehin nicht ganz volle Stadion rasant. Nur der harte Kern der Dortmunder Südtribüne verabschiedete die Mannschaft in die Kabine. "Wir brauchen einen Sieg, das ist wichtig für meine Mannschaft. Sonst verliert man das Vertrauen", analysierte Trainer Peter Bosz in seiner sachlichen Art nach dem Spiel.

Selbstvertrauen ist vorhanden

Fussball UEFA Champions League - BVB Dortmund vs Apoel Nicosia (Reuters/W. Rattay)

Torchancen gab es genug für Dortmund, aber nur eine wurde genutzt.

Trotz guter Chancen konnte der BVB auch im vierten Spiel in der Königsklasse keinen Erfolg einfahren. Lediglich zwei Punkte sprechen eine deutliche Sprache und belegen die aktuelle Schwächephase. "Da müssen wir jetzt als Mannschaft, mit dem Trainer und dem ganzen Team durch", sagte Ömar Toprak. Das Selbstvertrauen sei zwar vorhanden, lediglich das Quäntchen Glück fehle momentan, so der Abwehrspieler.

Der BVB taumelt und jetzt kommt auch noch der FC Bayern ins Dortmunder Stadion. "Vielleicht kommt das Spiel gegen die Bayern zur richtigen Zeit", sagte Bosz. "Zu Beginn der Saison waren die Erwartungen an uns sehr hoch. Am Samstag wird jetzt vielleicht weniger erwartet. Möglicherweise ist das jetzt ein guter Moment. Wir werden alles versuchen, um das Spiel zu gewinnen."

"Ein Sieg wäre die beste Medizin"

Das Wort "Krise" wollte der Niederländer indes nicht in den Mund nehmen. Stattdessen blickte er nach vorne. "Mein Job ist es jetzt, den Spielern das Vertrauen zurück zu geben", sagte der 53-Jährige. "Ein Sieg wäre die beste Medizin." Ein Erfolg gegen den großen Rivalen dürfte die Heilung definitiv etwas beschleunigen.

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