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Afrika

Kein Ende der Regierungskrise in Simbabwe

Simbabwe: Robert Mugabe und Morgan Tsvangirai Flash-Galerie

Trügerische Harmonie

Vier Stunden haben Simbabwes Dauerpräsident Robert Mugabe und Premierminister Morgan Tsvangirai am Montag miteinander geredet. Offensichtlich ohne Ergebnis: Denn einen Tag später hat Tsvangirai zum zweiten Mal seit Beginn der Krise das Kabinettstreffen mit Mugabe boykottiert. Tsvangirai hatte die Zusammenarbeit mit Mugabes ZANU-PF Mitte Oktober vorläufig beendet. Seine Begründung: fehlende Kooperation und Menschenrechtsverletzungen durch Mugabe und seine Partei. Der konkrete Anlass war die Festnahme von Roy Bennett, einem engen Vertrauten Tsvangirais. Dem weißen Farmer wurden ein Umsturzversuch und Terrorismus vorgeworfen. Die Behörden haben den Politiker aber mittlerweile auf Kaution freigelassen.

Im Februar hatten sich Tsvangirai und Mugabe auf eine Regierung der nationalen Einheit verständigt. Bis jetzt konnten sich die Kontrahenten allerdings nicht auf die Vergabe der wichtigsten Ministerposten einigen. (chr/dpa/ap)