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Gottesdienst vom Deutschlandfunk

Katholischer Rundfunkgottesdienst am 26. Dezember 2016 aus der Pfarrkirche St. Sebastian in Eppelborn live im Deutschlandfunk um 10.05 Uhr

Aus der Pfarrkirche St. Sebastian in Eppelborn wird am 2. Weihnachtstag, den 26.12.2016, ab 10.05 Uhr  live der katholische Gottesdienst übertragen. Zelebrant und Prediger ist Dechant Matthias Marx. Die kirchliche Leitung hat Wolfgang Drießen. Die musikalische Leitung des Gottesdienstes hat Chordirektor und Organist Uwe Alter.

Der zweite Weihnachtstag holt die Menschen ziemlich abrupt zurück in die Niederungen dieser Welt. Gerade noch Weihnachts- und Krippenseligkeit und jetzt dies: Mord und Todschlag. Denn die Steinigung des Heiligen Stephanus – des ersten Märtyrers der Christenheit – ist Gegenstand der heutigen Lesung. Aber der Widerspruch existiert nur scheinbar. Denn wir feiern das Kind in der Krippe als Licht in der Dunkelheit. Als Hoffnungszeichen, dass Gott uns im Dunkel nicht allein lässt, dass Gott eines Tages alle Tränen abwischen wird. Das war die Hoffnung des Stephanus, das gab ihm Kraft. Und genau dies feiern auch wir an Weihnachten.    

Die Gemeinde Eppelborn mit knapp 18.000 Einwohnern liegt im Südwesten Deutschlands mitten im Saarland. Zentral gelegen, gut sichtbar und die Häuser der Menschen überragend, gehört die Kirche zu den Gebäuden, die das Dorfbild prägen. Aus dem mittelalterlichen Dokument „taxa generalis“ um 1330 lässt sich nachvollziehen, dass Eppelborn schon zu dieser Zeit eine eigenständige Pfarrei war. Im Laufe der Jahrhunderte verschlechterte sich der bauliche Zustand des Kirchengebäudes allerdings so sehr, dass 1760 eine neue Kirche erbaut werden musste. Von diesem Gebäude sind nur noch der viergeschossige Turm und der nach Osten gerichtete Chorraum in der ursprünglichen Form vorhanden. Das Herzstück der Kirche ist der Altar: Im Untersatz zeigt ein Mosaikbild das Osterlamm mit der Siegesfahne. Über dem Altartisch befindet sich die holzgeschnitzte Kreuzigungsgruppe.

Den 2. Weihnachtstag feiert die Gemeinde St. Sebastian auch als  Pfarrfamilie. Denn  zusammen mit den katholischen Christen in den Orten Dirmingen, Bubach und Calmesweiler bilden sie eine Pfarreiengemeinschaft.