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Kultur

Katholischer Gottesdienst aus Leonberg

Der Deutschlandfunk überträgt den Gottesdienst aus der Pfarrkirche St. Johannes der Täufer

Altarraum der katholischen Pfarrkirche St. Johannes der Täufer (Leonberg, Baden-Württemberg) Copyright: Gemeinde Leonberg

Pfarrkirche St. Johannes der Täufer in Leonberg

Zelebrant und Prediger ist Pfarrer Michael Broch. Die kirchliche Leitung hat Dr. Uwe Beck. Der feierliche Gottesdienst wird musikalisch gestaltet vom Chor der Gemeinde St. Johannes unter der Leitung von Tobias Hermanutz. An der Orgel spielt Ulrich Wermelskirchen.

In der Predigt erinnert Pfarrer Michael Broch daran, wie Jesus mit Freiheit und Toleranz die damalige geschlossene Gesellschaft auf den Kopf gestellt hat. So zeigt Jesus mit dem Gleichnis vom barmherzigen Samariter, dass es ihm nicht darum geht, sich allein an religiöse Gesetze zu halten. Wichtiger sei es, Barmherzigkeit und Menschlichkeit zu zeigen. Genau das wünsche sich Gott von den Menschen. Für Pfarrer Michael Broch liegt hier die eigentliche Herausforderung, der sich die Gläubigen stellen müssen – auch heute noch.

Die Stadt Leonberg liegt in Baden-Württemberg, in der Nähe von Stuttgart, und zählt etwa 46.000 Einwohner. Bekannt ist Leonberg vor allem aufgrund von vier berühmten Gelehrten: So lebte der Philosoph Friedrich Wilhelm Schelling (1775-1854) hier, der Astronom Johannes Kepler (1571-1630) ging hier zur Schule, im Stadtteil Warmbronn wohnte der Dichter Christian Wagner (1835-1918) und schließlich wirkte der Schriftsteller und Pfarrer Albrecht Goes (1908-2000) im Stadtteil Gebersheim. Daneben fand auch der erste Württembergische Landtag in Leonberg statt. Heute ist Leonberg mit Gebersheim, Höfingen und Warmbronn eine Seelsorgeeinheit mit über 10.000 Katholiken.

Katholische Pfarrkirche St. Johannes der Täufer (Leonberg, Baden-Württemberg)

Die Pfarrkirche St. Johannes der Täufer

Bereits 1901 entstand an der Bahnhofstraße in Leonberg eine kleine, Johannes dem Täufer geweihte Holzkirche. Dem Ansturm von Flüchtlingen und Vertriebenen war diese Kirche jedoch auf Dauer nicht gewachsen. Daher wurde ab 1948 im Distelfeld eine große dreischiffige Hallenkirche im Basilika-Stil erbaut, die am 24. Juni 1951 geweiht wurde. Im Jahre 2004 begann eine umfassende Renovierung. Jetzt durchzieht der sogenannte „Lebensweg“ als künstlerisches Konzept die umgestaltete Kirche. Dieser Lebensweg beginnt auf dem Kirchenvorplatz mit einem Quellbrunnen, führt in die Kirche hinein zu Stationen wie dem Taufbecken und endet schließlich im Chorraum an einer 7,50 Meter hohen bronzenen Stele, auf der sich neben einem eingeschrieben Kreuz die Umrisse eines Korpus wölben.