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Kultur

Katholischer Gottesdienst aus Berlin-Weißensee

Der Deutschlandfunk überträgt den Gottesdienst aus der Pfarrkirche St. Josef

Katholische Pfarrkirche St. Josef in Berlin-Weißensee

Innenansicht der Pfarrkirche St. Josef

Zelebrant und Prediger ist Pfarrer Bernd Krause. Die kirchliche Leitung hat Juliane Bittner. Der feierliche Gottesdienst wird musikalisch gestaltet vom Kirchenchor der Pfarrei St. Josef unter der Leitung von Joachim Thoms. Joachim Thoms spielt ebenfalls die Orgel.

In der Predigt zu den Abschiedsreden Jesu aus dem Johannesevangelium greift Pfarrer Krause das Motiv der Wohnungen bei Gott auf, die Jesus seinen Freunden bereiten will. Er deutet diese Zusage als wertvolle Vision für die Zukunft aller, die sich bemühen, dem Beispiel Jesu zu folgen.

Die Gemeinde St. Josef in Berlin-Weißensee ist eine große und lebendige Pfarrgemeinde im Osten Berlins. Ihr Gebiet grenzt an Prenzlauer Berg, Pankow, Hohenschönhausen und ganz im Osten an das Land Brandenburg.

Die Grundsteinlegung der St.-Josef-Kirche erfolgte am 7.8.1898; also vor gut 115 Jahren. Der Krieg 1945 zerstörte Dach, Turm und Orgelempore; der Wiederaufbau begann 1946 und der erste Gottesdienst konnte im Mai 1948 in der wieder aufgebauten Kirche stattfinden. 1952 erfolgte dann die Einweihung der neuen Orgel und die Vollendung von Kirchturm und -Uhr.

Die Pfarrei hat knapp 3000 Mitglieder. Dazu kommen viele Christen, die sich aus den Nachbargemeinden hier festgemacht haben, von denen viele aktiv in das Gemeindeleben eingebunden sind.

Zur Pfarrei gehört eine katholische Kindertagesstätte, die auch das Gemeindeleben aktiv mitgestaltet. Neben der Kirche befindet sich die Theresienschule, ein katholisches Gymnasium. Bis zur politischen Wende war sie, damals als Erweiterte Oberschule für Mädchen, die einzige katholische Schule in der DDR. Der Pfarrer von St. Josef begleitet Schüler wie Lehrer als Schulseelsorger. Und die Gemeinde profitiert vom "frischen Wind", den die Jugendlichen mitbringen.

Mehr als 150 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragen das Gemeindeleben eigenverantwortlich mit. Auch die Ökumene mit den Nachbargemeinden hat ihren festen Platz.

Das imposante bauliche Ensemble von Kirche, Pfarrhaus, Kitagebäude und Schule prägt den Kiez wie ein „kleiner Vatikan in Weißen See".