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Gottesdienst vom Deutschlandfunk

Katholischer Gottesdienst am 15.11. aus Hagen am Teutoburger Wald

Der Deutschlandfunk überträgt den Gottesdienst aus der Pfarrkirche St. Martinus

Deutschland Kirche St. Martinus in Hagen am Teutoburger Wald

Innenansicht der Pfarrkirche St. Martinus

Zelebrant und Prediger ist Pfarrer Josef Ahrens. Die kirchliche Leitung hat Ruth Beerbom. Der feierliche Gottesdienst wird musikalisch gestaltet von dem Martinus-Chor unter der Leitung von Josef Berger. Als Solist singt Alfons Sieckmann. Die Orgel spielt Josef Berger.

Der Gottesdienst wird als Patronatsfest der Gemeinde St. Martinus begangen. So steht der Heilige Martin, dessen Festtag am letzten Mittwoch gefeiert wurde, auch ganz im Zentrum der Predigt. Weit entfernt davon, eine bloßes „Sonne-Mond-Sterne-Fest“ zu sein, geht es beim St. Martin Fest um die Einheit von Gottes- und Nächstenliebe, so Pfarrer Josef Ahrens. Der Heilige Martin steigt von seinem Pferd, steigt vom hohen Ross herunter und teilt seinen Mantel mit dem Bettler. Heilige wie er sind oft ein Beispiel dafür, was mit Menschen geschieht, wenn sie sich auf Gott einlassen. Dann können sie in den Augen eines Kindes Christus entdecken, im nackten Bettler in Nacktheit und Bedürftigkeit Christi. Und er zitiert den französischen Bischof Jaques Galliot: „Wer in Gott eintaucht, taucht neben den Armen wieder auf. Es gibt keine Gotteserkenntnis an der Barmherzigkeit vorbei.“

Deutschland Kirche St. Martinus in Hagen am Teutoburger Wald

St. Martinus in Hagen am Teutoburger Wald

Die St. Martinus-Kirche wurde 1972/73 erbaut, weil die alte spätgotische Dorfkirche für die damals rund 4000 Gottesdienstbesucher pro Wochenende zu klein geworden war. Die neue St. Martinus-Kirche ist eine Zeltkirche aus Beton, Glas und Klinkersteinen. Über einem rautenförmigen Mittelschiff steigt das Dach nach Westen hin an. Im Inneren sind die Bankgruppen fächerförmig dem Chorraum zugeordnet. Es gibt rund 1000 Sitzplätze. Eine seitliche Werktagskapelle schließt sich unmittelbar an den Kirchenraum an. Die alte, inzwischen zu kulturellen Zwecken genutzte Martinuskirche, steht direkt gegenüber. Eine Besonderheit: Die Glocken aus dem alten Kirchturm läuten auch heute noch zu den Gottesdiensten. Der mächtige, aus Sandsteinquadern errichtete Turm ist nicht nur das älteste Gebäude, sondern auch das Wahrzeichen Hagens.

Zur St. Martinus-Gemeinde gehören rund 6000 Katholiken. Seit 2012 besteht eine Pfarreiengemeinschaft mit der Mariä Himmelfahrt-Gemeinde in Hagen-Gellenbeck, zu der 3000 Katholiken gehören. Außerdem gehören zur Pfarreiengemeinschaft vier Kindergärten, ein Seniorenstift und eine Sozialstation, Verbände wie Kolping, die Katholische Arbeitnehmerbewegung und die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands. Die Kommune hat die offene Jugendarbeit an die Katholische Kirche delegiert. In den zwei Jugendzentren treffen sich auch 18 Jugendgruppen. Ein Schwerpunkt ist die Kirchenmusik. Neben dem Martinus-Chor gibt es in der Gemeinde noch den Mehrgenerationenchor, in dem Kinder und Jugendliche mit Eltern und Großeltern singen. Er hat über 80 Mitglieder. Daneben gibt es noch eine Jugendschola.

Kirchliche Verantwortung: Dr. Silvia Becker, Katholische Hörfunkbeauftragte