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Reise

Katalonien-Krise schwächt Tourismus in Barcelona

Das Urlaubsland Spanien boomt. Doch während die Touristenzahlen landesweit weiter steigen, hat die Katalonien-Krise ausländische Gäste abgeschreckt, in die nordspanische Region zu reisen.

Wie das Nationale Statistikinstitut (INE) mitteilte, seien im Oktober 4,7 Prozent weniger ausländische Gäste nach Katalonien und in die Hauptstadt Barcelona gekommen als im Vergleich zum Vorjahresmonat. Anfang Oktober hatte die katalanische Regierung ein Unabhängigkeitsreferendum durchgeführt, das die Region in eine tiefe Krise gestürzt hat. Nach Absetzung der Regionalregierung steht Katalonien derzeit unter Verwaltung der Zentralregierung in Madrid.

Im August hatte bereits ein Terroranschlag auf den Ramblas in Barcelona dazu geführt, dass mehrere Länder – darunter Deutschland, Frankreich und die USA – Reisende zu erhöhter Aufmerksamkeit aufriefen. Flugtickets nach Barcelona konnten umgetauscht werden.

La Sagrada Familia Kirche Barcelona (picture-alliance/dpa/robertharding)

Touristenmagnet: die Kirche Sagrada Familia von Antoni Gaudí

Trotz des Rückgangs sind die Region und vor allem Barcelona auch im Oktober das beliebteste Touristenziel in ganz Spanien geblieben. Im vergangenen Jahr kamen über 18 Millionen Reisende an die Strände der Costa Brava und in die Metropol-Region Barcelona.

fm / ch (dpa, AFP)