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Reise

Katalonien-Krise bremst Tourismus

In die spanische Region reisen weniger Touristen, teilte der Branchenverband Exceltur mit. Das Geschäft mit den Touristen in Katalonien sank in der ersten Oktoberhälfte um 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Die Katalonien-Krise hat den Tourismus in der spanischen Region stark einbrechen lassen. In die Auswertung floss die Aktivität der Branche seit der Volksabstimmung über Kataloniens Unabhängigkeit am 1. Oktober bis zum 16. Oktober ein.

Spanien Barcelona Demonstration gegen Inhaftierung (Getty Images/AFP/L. Gene)

Katalonische Demonstranten in Barcelona am 17. Oktober 2017

Die Reservierungen bis zum Jahresende, etwa für Hotels und Transportmittel, sind dem Branchenverband zufolge ebenfalls 20 Prozent niedriger als im Vorjahreszeitraum. Sollte sich diese Entwicklung bestätigen, bedeute das einen Verlust von 1,2 Milliarden Euro.

Die Folgen der Katalonien-Krise für die Branche seien damit noch stärker als die Entwicklung nach den Anschlägen in Barcelona und Cambrils Mitte August, erklärte Exceltur. Damals war der Umsatz in der Branche im September um fünf Prozent zurückgegangen.

Der Tourismus ist für Katalonien sehr wichtig, er trägt zwölf Prozent zur Wirtschaftsleistung bei. In der Region arbeiten in der Branche rund 405.000 Menschen. Im vergangenen Jahr kamen mehr als 18 Millionen Reisende. Katalonien und die spanische Zentralregierung stehen wegen der Unabhängigkeitsbestrebungen der Region in einem tiefen Konflikt.

is/ks (afp)
 

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