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Aktuell Deutschland

Karneval der Kulturen lockt Hunderttausende

Der große Umzug mit bunten Wagen, Samba und fantasievollen Kostümen ist alljährlich Höhepunkt beim Karneval der Kulturen in Berlin. Hunderttausende säumten die Straßen.

Für eine Überraschung sorgte Berlins Integrationssenatorin Dilek Kolat (SPD): sie wurde nach einem Sprung durch einen Hula-Hoop-Reifen zur "Karnevalsprinzessin" ernannt.

Die Veranstalter der Kulturprojekte Berlin schätzten die Zuschauerzahl bei strahlendem Pfingstwetter auf rund 750.000 Menschen, das entspreche den Vorjahren. Zu Zwischenfällen kam es nach ersten Angaben der Polizei nicht.

An der Spitze warteten mittags die glitzernden Tänzerinnen der ersten Karnevalsgruppe "Sapucaiu no Samba" in farbenfrohen Kostümen auf den Startschluss. Stolz tanzten die Frauen unter silbernem Konfettiregen dem Umzugswagen vorweg. Begleitet wurden sie vom Samba-Zirkus, Stelzenläufern und einigen Kindern.

Karneval der Kulturen in Berlin

Das Wetter spielte mit - sehr zum Wohlgefallen der Zuschauer

Dann liefen mehrere hundert Samba-Trommler und -Tänzerinnen als erste von 62 Karnevalsgruppen los. Angemeldet waren rund 3900 Teilnehmer. Unzählige Menschen suchten sich bei strahlendem Sonnenschein die besten Plätze am Straßenrand, um den Umzug zu verfolgen. Die etwa dreieinhalb Kilometer lange Route führte vom Hermannplatz in Neukölln bis zur Möckernstraße in Kreuzberg.

Seit 1996 findet der Karneval der Kulturen jährlich statt. Ziel des Festivals ist es, die Vielfalt der Stadt zu feiern und Räume für Minoritäten in der Öffentlichkeit zu schaffen.

haz/ se ( dpa)

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