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Sport

Karlsruher SC

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Der Wichtigste blieb: Trainer Edmund Becker

Der Wichtigste bleibt: Trainer Edmund Becker hat seinen Vertrag vorzeitig um ein Jahr verlängert. Der Kontrakt wäre zum Saisonende ausgelaufen. "Ein Blick auf unsere sportliche Entwicklung, seitdem Ede das Traineramt übernommen hat, genügt, um seine Leistung einzuordnen", sagte Manager Klaus Dohmen. Becker übernahm den KSC im Januar 2005. Unter seiner Regie kehrten die Karlsruher in der Saison 2005/06 nach dem Abstieg 1998 in die Bundesliga zurück. Dort spielte der Aufsteiger eine starke Saison, die sie ohne Abstiegsnot auf Platz elf beendeten.

Sturmproblem

Das zweite Jahr verspricht alles andere als einfach zu werden. Mit Tamas Hajnal (Borussia Dortmund) und Abwehrchef Mario Eggimann (Hannover 96) verloren die Badener zwei ihrer Schlüsselspieler. Umso wichtiger, dass der KSC an seiner größten Schwäche arbeitet - dem Abschluss. Der KSC nutzte in der letzten Saison nur 19,8 Prozent der erspielten Chancen - allein Absteiger Nürnberg ging noch fahrlässiger mit seinen Möglichkeiten um (16,9 Prozent). Für einen zusätzlichen Torjäger fehlt dem letztjährigen Tabellenelften aber das Geld.

Spielerische Bereicherung

Zufrieden zeigt sich Coach Becker mit Neuzugang Antonio da Silva vom VfB Stuttgart. "Antonio ist eine spielerische Bereicherung, ergreift die Initiative und will Verantwortung übernehmen“, sagt Becker und freut sich darüber, dass sich der Neue so schnell in die Mannschaft integriert hat. Die Torarmut beim KSC wird der Brasilianer aber nicht alleine beheben können: In 113 Spielen erzielte er 11 Tore.


Zugänge: Antonio da Silva (VfB Stuttgart/1,3 Millionen Euro), Stefano Celozzi (Bayern München).

Abgänge: Tamas Hajnal (Borussia Dortmund/1,25 Millionen Euro), Mario Eggimann (Hannover 96/1,4 Millionen Euro).