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Presse

Karlsmedaille für europäische Medien geht an „Novaya Gazeta“

Die russische Zeitung „Novaya Gazeta“ erhält in diesem Jahr die Karlsmedaille für europäische Medien. Die DW ist Mitglied im Verein „Médaille Charlemagne pour les Médias Européens“, der die Auszeichnung vergibt.

Chefredakteur Dmitri Muratov

Chefredakteur Dmitri Muratov

„Kein Thema ist der Zeitung zu heiß“, so Ingo Mannteufel, Leiter der Russisch-Redaktion der Deutschen Welle. „Trotz der Ermordung einer Reihe ihrer Mitarbeiter, von denen Anna Politkowskaja die bekannteste sein dürfte, sowie anderer Formen der Repression und Drangsalierung gegen den Zeitungsverlag machen die Journalisten der Novaya Gazeta unter Leitung von Dmitri Muratow (im Bild oben) mit ihrer lebensgefährlichen investigativen Berichterstattung weiter. Das verdient höchsten Respekt.“

„Die Novaya Gazeta (Neue Zeitung) ist seit 1993 ein unabhängiges meinungsbildendes Presseorgan in Russland“, sagte Frauke Gerlach, Vorsitzende des Kuratoriums des Vereins, am Donnerstag, 15. März. Ungeachtet staatlicher Restriktionen setze sich die Zeitung in Russland für die Meinungs- und Pressefreiheit sowie für die Sicherung der Menschenrechte ein. Der Preis wird am 10. Mai im Krönungssaal des Aachener Rathauses verliehen.

Mit der „Médaille Charlemagne pour les Médias Européens“ wird seit 2000 im Vorfeld der Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen eine europäische Persönlichkeit oder Institution ausgezeichnet, die sich auf dem Gebiet der Medien in besonderer Weise um den Prozess der europäischen Einigung und um die Herausbildung einer europäischen Identität verdient gemacht hat.

Der Verein

Der Verein „Médaille Charlemagne pour les Médias Européens gehören folgende Institutionen an: Stadt Aachen, Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens, Stadt Maastricht, Landesanstalt für Medien NRW (LfM), Film- und Medienstiftung NRW, Arte, BBC World News, Deutsche Welle, EOS Entertainment, Euronews, Eurosport S.A. sowie die Gesellschaft zur Verleihung des internationalen Karlspreises e.V..