1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Fußball

Kantersieg zum Auftakt

Die deutsche Nationalmanschaft der Frauen feiert in Kanada einen gelungenen WM-Einstand. In Ottawa ist WM-Neuling Elfenbeinküste hoffnunglos unterlegen.

Besser hätte der WM-Auftakt kaum laufen können für das deutsche Nationalteam der Frauen:

In Ottawa

besiegte die DFB-Elf in ihrem ersten Gruppenspiel die Elfenbeinküste mit 10:0 (5:0). Je dreimal Celia Sasic (3./14./31. Minute) und Anja Mittag (29./35./64.) sowie Simone Laudehr (71.), Sara Däbritz (75.), Melanie Behringer (79.) und Alexandra Popp (85.) erzielten die Tore für ein in allen Belangen überlegenes deutsches Team.

Gegen den WM-Neuling aus Westafrika erwischte Sasic einen Top-Start mit ihrem 1:0 schon nach weniger als drei Minuten. Leonie Maier hatte den Ball zuvor unbedrängt in die Mitte gegeben, Sasic musste nur noch den Fuß hinhalten. Hier zeigte zeigte sich erstmals, dass die Ivorerinen völlig überfordert waren. Und diesen Eindruck bestätigten sie während der gesamten Partie. "Das 1:0 in der dritten Minute war sehr wichtig, um der Elfenbeinküste den Zahn zu ziehen," sagte Bundestrainerin Silvia Neid nach der Partie. Lediglich Torhüterin Marie Ange Dominique Thiamale hielt internationalen Maßstäben stand und verhinderte weitere Treffer. Neid hatte vor der Partie auf ein ausführliches Videostudium der Gegnerinnen verzichtet. Auch vom letzten Gruppengeger Thailand liegt dem Trainerstab kein Videomaterial vor.

Knapp am Rekord vorbei

Hätte das DFB-Team gegen die Elfenbeinküste nicht nach der Pause das Tempo aus dem Spiel genommen, wäre ein noch deutlich höherer Erfolg möglich gewesen. Sasic durfte nach dem Wechsel auf der Bank Platz nehmen. "Wir haben noch ein sehr langes Turnier vor uns, da muss man sich, vor allem auf diesem Belag, die Kräfte einteilen", begründete Sasic nach der Partie diese Maßnahme. So wurde es nichts mit einem neuen WM-Rekordsieg. Die Bestmarke liegt bei einem 11:0, aufgestellt vom DFB-Team 2007 in China gegen Argentinien. Lediglich die Leistenverletzung von Mittelfeldspielerin Melanie Leupolz trübte die gute Stimmung ein wenig. Leupolz musste schon in der 17. Minute für Behringer ausgewechselt werden. Auch Simone Laudehr war leicht angeschlagen.

Nächster Gegner der deutschen Damen ist nun am Donnerstag Norwegen. Die Skandinavierinnen, die Thailand mit 4:0 besiegten, sind ein deutlich härterer Brocken als die Elfenbeinküste. "Ins nächste Spiel gehen wir selbstbewußt, auch wenn wir wissen, dass Norwegen ein starker Gegner ist", sagte die Bundestrainerin, die sich über die Schiedsrichterleistungen beklagte. Häufig hätten die Ivorerinnen ihre Spielerinnen von hinten gefoult, die Unparteiische sei nicht in der Lage gewesen, sie zu schützen. "Da werden viele blaue Flecken davongetragen haben." Die ersten beiden der jeweiligen Vorrundengruppen erreichen das Viertelfinale.

Lesen Sie hier noch einmal die Höhepunkte der Begegnung nach:

Die Redaktion empfiehlt

Audio und Video zum Thema