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Kultur

Kant zum Angeben

Sie haben den großen Philosophen nie richtig gelesen, wollen aber glänzen? DW-World mit Zitaten zum Angeben - was man sich aber nicht angewöhnen sollte. Denn Angewohnheiten sind nach Kant "niemals" zu billigen.

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Das Vorurteil ist recht für den Menschen gemacht, es tut der Bequemlichkeit und der Eigenliebe Vorschub, zweien Eigenschaften, die man nicht ohne die Menschheit ablegt. Von der wahren Schätzung der lebenden Kräfte (1758)

Zwei Dinge erfüllen das Gemüt mit immer neuer und zunehmender Bewunderung und Ehrfurcht, je öfter und anhaltender sich das Nachdenken damit beschäftigt: Der bestirnte Himmel über mir und das moralische Gesetz in mir. Kritik der praktischen Vernunft (1788)

Es ist durchaus nötig, dass man sich vom Dasein Gottes überzeuge; es ist aber nicht ebenso nötig, dass man es demonstriere. Der einzig mögliche Beweisgrund zu einer Demonstration Gottes (1763)

In dem ehelichen Leben soll das vereinigte Paar gleichsam eine einzige moralische Person ausmachen, welche durch den Verstand des Mannes und den Geschmack der Frauen belebt und regiert wird. Beobachtungen über das Gefühl des Schönen und Erhabenen (1764)

Tue das, wodurch du würdig wirst, glücklich zu sein. Kritik der reinen Vernunft (1781)

Angewohnheit ist niemals, selbst nicht in guten Handlungen zu billigen . Reflexionen zur kritischen Philosophie 1, 75

Wir denken selten bei dem Licht an Finsternis, beim Glück ans Elend, bei der Zufriedenheit an Schmerz; aber umgekehrt jederzeit. Reflexionen zur kritischen Philosophie 1, 96

Wenn die Gerechtigkeit untergeht, hat es keinen Wert mehr, dass Menschen auf der Erde leben. Grundlegung zur Metaphysik der Sitten (1785)

Alles Gute, das nicht auf moralisch gute Gesinnung gepfropft ist, ist nichts als Schein und schimmerndes Elend. Kritik der Urteilskraft (1790)

Man täuscht sich nirgends leichter als in dem, was die gute Meinung von sich selber begünstigt. Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft (1793)

Zwar denke ich vieles mit der allerklarsten Überzeugung, was ich niemals den Mut haben werde zu sagen; niemals aber werde ich etwas sagen, was ich nicht denke. Brief an Moses Mendelssohn (8.4.1766)

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