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Sport

Kann Köln den BVB ärgern?

Der 1. FC Köln ist das zweitbeste Auswärtsteam der Bundesliga, obwohl die vergangenen drei Partien in der Fremde verloren gingen. Am 25. Spieltag gastiert der Aufsteiger bei der wiedererstarkten Borussia aus Dortmund.

Die Erleichterung war den Kölnern nach dem

4-2-Erfolg gegen Eintracht Frankfurt

am letzten Spieltag anzusehen. Nach einer engagierten Leistung konnte der FC erst zum zweiten Mal in dieser Saison mit den Fans im eigenen Stadion feiern. "Jetzt sehen wir zu, dass wir in Dortmund was holen - und dann schauen wir nach Europa", äußerte sich Trainer Peter Stöger nach Duell sarkastisch. An den BVB haben die FC-Profis noch gute Erinnerungen, denn das Hinspiel konnten die Kölner knapp mit

2:1 für sich entscheiden.

"Die Vergangenheit hat gezeigt, dass wir an den Aufgaben wachsen können. Aber es wird ein sehr schweres Spiel für uns", sagte Stöger. Doch gerade die Historie dürfte dem FC weniger Mut machen, denn im Dortmunder Stadion hat der Aufsteiger seit 15 Spielen nicht mehr gewonnen. "Der BVB ist eine riesige Aufgabe. Wir werden alles tun, um dort zu punkten", versprach der Trainer.

Kevin Wimmer auf der Tribüne

Hoffen kann Stöger wieder auf einen Einsatz von Pawel Olkowski. Der polnische Nationalspieler ist nach auskurierter Knöchelprellung zurück im Mannschaftstraining. Darüber hinaus steht auch der von einer Grippe genesene Adam Matuschyk wieder zur Verfügung. Allerdings muss der Coach auf Abwehrspieler Kevin Wimmer verzichten, der beim Sieg gegen Frankfurt in der Nachspielzeit die Rote Karte gesehen hatte.

Kevin Vogt weiß, wie es geht: Der Kölner trifft im Hinspiel gegen Borussia Dortmund. (Foto: Getty)

Kevin Vogt weiß, wie es geht: Der Kölner trifft im Hinspiel gegen Borussia Dortmund

Das Team von Trainer Jürgen Klopp, das in den vergangenen fünf Partien 13 Punkte verbuchte, sieht Stöger indes auf einem guten Weg zu alter Klasse: "Beim BVB ist mit den Erfolgen die Souveränität zurück gekehrt. Respekt ist sowohl vor dem Trainer als auch vor der Mannschaft angebracht." Trotz klar verteilter Favoritenrolle sieht der 48-Jährige sein Team keineswegs chancenlos. "Wir müssen auch in Dortmund gegenhalten und auf unsere Gelegenheiten warten."

Respekt bei Jürgen Klopp

Von einer Favoritenrolle wollte BVB-Coach Klopp allerdings nichts wissen. "Diese Spiele gegen die direkten Konkurrenten sind für uns Sechs-Punkte-Spiele und in denen gibt es keine Favoriten." Klopp verwies besonders auf die Auswärtsstärke der Kölner. "Die Spielweise auswärts und zuhause ist gar nicht so unterschiedlich. Sie sind auswärts dramatisch effektiver - und sehr stabil", sagte er. Stabil sind allerdings auch die Gastgeber, denn die Dortmunder haben in diesem Jahr erst ein Bundesliga-Spiel verloren und wollen nach dem 0:0-Unentschieden am vergangenen Wochenende gegen den Hamburger Sportverein wieder einen Sieg einfahren. "Wir müssen arbeiten", betonte Klopp, erinnerte an das 1:2 in der Hinrunde in Köln und forderte indirekt Wiedergutmachung. "Sie haben zur zwei Heimspiele gewonnen und, das ist der Hammer, eins davon gegen uns." Seine Mannschaft durchlebe eine "intensive Zeit" und müsse weiterhin die Tugenden des Abstiegskampfes annehmen.

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