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Sport

Kanada und Finnland greifen nach Gold

Kanada und Finnland stehen im Finale der Eishockey-WM in Russland. Titelverteidiger Kanada setzt sich im Prestigeduell mit den USA durch, Finnland schlägt den Gastgeber. In der Vorrunde gab es das Finalduell bereits.

Titelverteidiger Kanada kämpfte sich durch das knappe 4:3 (2:0, 1:3, 1:0) gegen die USA ins Endspiel am Sonntag. Die Finnen bezwangen im zweiten Halbfinale etwas überraschend Gastgeber Russland mit 3:1 (0:1, 3:0, 0:0). Die Russen und die Amerikaner spielen damit vor dem Finale den dritten Platz aus. Das Finalduell gab es bereits in der Vorrunde. Hier hatte Finnland die kanadischen NHL-Stars zum Gruppenabschluss klar mit 4:0 besiegt. Auch bei der letzten WM in Russland im Jahr 2007 standen sich beide Teams im Finale gegenüber, damals hatte Kanada die Oberhand. Beide Nationen waren die einzigen Teams, die in der Vorrunde in der Gruppe B vor Deutschland gelegen hatten. Das Team von Bundestrainer Marco Sturm hatte am Donnerstag das

Viertelfinale gegen Russland

1:4 verloren und belegt am Ende Turnierplatz sieben.

Russlands Goldmission gescheitert

Das Eishockey-Mutterland Kanada kann am Sonntag zum insgesamt 26. Mal den WM-Thron besteigen und damit bis auf einen Titel an Rekordweltmeister Russland heranrücken. Finnland um Ausnahmetalent Patrik Laine greift nach seinem dritten WM-Titel nach 1995 und 2011.

Bitter war die Halbfinalpleite vor allem für die Russen, die weiterhin auf den ersten WM-Titel vor eigenem Publikum seit dem Zerfall des Sowjetreiches warten. Zuletzt hatte die damalige Sowjetunion 1986 im eigenen Land den Titel geholt. Schon beim heimischen Olympiaturnier vor zwei Jahren in Sotschi (Viertelfinale) und bei der letzten Heim-WM 2007 (Halbfinale) hatten die Finnen den Traum der Sbornaja von Gold im eigenen Land zerstört.

og (sid, dpa)

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