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Sport-News

Kanada ist Eishockey-Weltmeister

Acht lange Jahre musste Kanada auf diesen Moment warten: In einem einseitigen Finale dominiert der Olympiasieger die russische Mannschaft nach Belieben und kürt sich verdient zum Weltmeister.

Top-Favorit Kanada hat seinen ewigen Rivalen Russland in einem einseitigen WM-Finale gedemütigt und ein herausragendes Turnier mit dem lang ersehnten Gold gekrönt. Der Olympiasieger um Superstar Sidney Crosby entthronte in Prag den Titelverteidiger mit einem 6:1 (1:0, 3:0, 2:1)-Finalsieg und feierte den ersten WM-Titel seit acht Jahren und den 25. insgesamt. Eindrucksvoll demonstrierte das kanadische Team vor knapp 18.000 Zuschauern seine spielerische Überlegenheit. Cody Eakin (19. Minute), Tyler Ennis (22.), Crosby (28.), Tyler Seguin (29.), Claude Giroux (49.) und Nathan Mackinnon (50.) sorgten mit ihren Treffern für das goldene Happy End. Für Russland gelang Jewgeni Malkin nur der Ehrentreffer (53.).

Mit dem Final-Erfolg nahm Kanada auch Revanche für die WM-Endspiele von 2008 und 2009. Nach dem Titel von 2007 hatten die Nordamerikaner im Kampf um den Pokal zweimal gegen Russland verloren. Kapitän Crosby poliert seine Titelsammlung nach Stanley Cup und Olympia-Gold nun mit dem noch fehlenden WM-Sieg auf und tritt in den legendären Triple-Gold-Club des Eishockeys ein.

Tschechien geht leer aus

Die USA haben sich bei der Eishockey-WM nach dem verpassten Finale mit Bronze getröstet. Das junge US-Team mit fünf College-Spielern setzte sich im Duell der Halbfinal-Verlierer in Prag gegen Gastgeber Tschechien mit 3:0 (2:0, 1:0, 0:0) durch und beendete die WM auf einem respektablen dritten Rang. Nick Bonino (8.), Trevor Lewis (18.) und Charlie Coyle (40.) erzielten im kleinen Finale die Treffer für die USA, die im Halbfinale gegen Rekord-Weltmeister Russland mit 0:4 den Kürzeren gezogen hatten.

Die von NHL-Altstar Jaromir Jagr angeführten Tschechen gingen bei der Heim-WM leer aus. Zudem gab Jagr das endgültige Ende seiner internationalen Karriere bekannt. "Das war es für mich im Nationalteam", sagte der 43-Jährige: "Es war schön zu sehen, wie die Leute das Turnier genossen haben. Unsere Leute sind verrückt, wenn es um Eishockey geht. Ich denke nicht, dass ich das toppen kann. Diese Karriere zu Hause zu beenden, in meinem Heimatland, das ist etwas Besonderes." Der NHL-Star wurde nach dem Finale zum besten Spieler des Turniers gewählt.

tk/rb (dpa. sid)

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