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Fußball

Kampf um Europa und gegen den Abstieg

Vor dem letzten Spieltag der Fußball-Bundesliga steht die Meisterschaft für Bayern München praktisch fest. Im Kampf um die europäischen Startplätze und gegen den Abstieg sind aber noch nicht alle Entscheidungen gefallen.

Meisterschale und das Logo des FC Bayern München (DW-Grafik: Peter Steinmetz)

Wieder vereint: die Meisterschale und der FC Bayern München

Drei Punkte und 17 Tore Vorsprung auf Schalke 04, da zweifelt niemand mehr an der 22. Meisterschaft für Bayern München. Das Team von Trainer Louis van Gaal tritt zum Abschluss der Saison beim Absteiger Hertha BSC an. "Das ist das erste Mal, dass ich die deutsche Meisterschaft gewinnen werde", freut sich Bayerns Torhüter Hans-Jörg Butt, der gerade in den Kreis der WM-Spieler aufgenommen wurde, "und ich freue mich jetzt schon auf die Lederhose auf dem Marienplatz."

Platz zwei und damit die direkte Qualifikation für die Champions League hat Schalke 04 vor dem abschließenden Spiel bei Mainz 05 schon sicher. Die Saison ist damit auch für das Team von Trainer Felix Magath ein voller Erfolg.

Kampf um Europa

Bremens Trainer Thomas Schaaf schaut auf die Uhr (Foto: dpa)

Thomas Schaaf: Zeit für die Champions League

Um den dritten Platz, der die Qualifikationsspiele für die Champions League bringt, kämpfen aber noch zwei Teams. Werder Bremen hat dabei die besten Karten, darf sich gegen den Hamburger SV aber keinen Ausrutscher leisten. "Ich hoffe, dass wir ein tolles Nordderby erleben und das wir unsere Ziele erreichen können", meint Trainer Thomas Schaaf. Bayer Leverkusen hat sein Saisonziel bereits erreicht: die Qualifikation für die Europa League. Sollte Bremen allerdings verlieren, dann könnte das Team von Trainer Jupp Heynckes mit einem Sieg bei Borussia Mönchengladbach sogar noch auf Platz drei vorrücken. So weit will Heynckes aber gar nicht denken. "Wichtig ist in erster Linie, den vierten Tabellenplatz zu sichern und was darüber hinaus geschieht, das liegt nicht in unserer Hand." Borussia Dortmund hat vor dem Auswärtsspiel beim SC Freiburg die Teilnahme an der Europa League sicher. Das gilt noch nicht für den VfB Stuttgart, der bei 1899 Hoffenheim noch einen Punkt holen muss, um auf jeden Fall dabei zu sein. Sonst könnte der Hamburger SV mit einem Sieg in Bremen noch an den Schwaben vorbeiziehen.

Angst vor dem Absturz

Nürnbergs Trainer Dieter Hecking will sein Team vor einem weiteren Abstieg bewahren (Foto: AP)

Nürnbergs Trainer Hecking will die Klasse halten

Spannend wird es im Abstiegskampf. Neben Berlin könnte es noch drei weitere Clubs treffen. Im direkten Duell stehen sich der VfL Bochum auf Platz 17 und Hannover 96 auf Platz 15 gegenüber. "Coole Dinger reinmachen und sich dann freuen", so das Erfolgsrezept von Bochums neuem Trainer Darius Wosz. Da möchte Hannovers Coach Mirko Slomka aber gegenhalten. "Man freut sich grundsätzlich lieber auf andere Endspiele als auf so ein Endspiel. Aber jetzt geht es darum, überhaupt keine Fehler zu machen." Überhaupt keine Fehler darf sich auch der 1. FC Nürnberg im Heimspiel gegen den 1. FC Köln erlauben. Nur ein Sieg garantiert den Franken zumindest Relegationsplatz 16, vielleicht sogar den direkten Klassenerhalt. "Die Mannschaft hat keine so schlechte Rückrunde gespielt", glaubt Trainer Dieter Hecking an die Stärke seines Teams. "Ich gehe davon aus, dass die Mannschaft auch so eine Leistung am Samstag abruft."

Der entthronte Titelverteidiger VfL Wolfsburg schließlich will sich mit einem Sieg gegen Eintracht Frankfurt bei seinen Fans für eine schwache Saison entschuldigen.

Autor: Joachim Falkenhagen
Redaktion: Arnulf Boettcher

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