Kamerun gewinnt den Afrika-Cup | Fußball | DW | 05.02.2017
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Afrika-Cup

Kamerun gewinnt den Afrika-Cup

Im Finale setzen sich die Kameruner gegen Ägypten durch und sichern sich den Afrika-Cup damit bereits fünften Mal. Das Spiel in Gabuns Hauptstadt Libreville ist der reinste Krimi.

Vincent Aboubakar hat die Fußball-Nationalmannschaft Kameruns zum fünften Titelgewinn beim Afrika-Cup geschossen. Der eingewechselte Angreifer vom türkischen Spitzenklub Besiktas Istanbul erzielte in dem spannenden Endspiel in Gabuns Hauptstadt Libreville gegen Rekordsieger Ägypten (sieben Titel) in der 89. Minute das Siegtor zum 2:1 (0:1).

Die Ägypter Tarek Hamed, Ahmed Hegazy und Mohamed Elneny (l.-r.) schauen beim 2:1 für Kamerun betreten zu Boden (Foto: Reuters/A. Abdallah Dalsh)

Entsetzen bei Ägyptens Hamed, Hegazy und Elneny (l.-r.)

Ägypten mit dem 44 Jahre alten Torhüter Essam El-Hadary war in der 22. Minute durch Mohamed Elneny vom FC Arsenal in Führung gegangen. Nicolas N'Koulou von Olympique Lyon glich nach einer Stunde für Kamerun aus, bei dem Stürmer Jacques Zoua vom Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern in der Startelf stand. 38.000 Zuschauer sahen die Partie, darunter drückten die meisten Kamerun die Daumen. Als direkter Nachbar im Norden Garbuns hatten die Kameruner auch die deutlich kürzere Anreise als die Ägypter.

Die "unbezähmbaren Löwen" hatten die Afrika-Meisterschaft zuvor 1984, 1988, 2000 und 2002 gewonnen. Mit dem jetzigen Erfolg qualifizierte sich Kamerun auch für den Confed-Cup in Russland, wo es am 25. Juni in der Vorrunde auf Weltmeister Deutscland treffen wird. Burkina Faso hatte sich am Samstag den dritten Platz gegen Ghana gesichert.

ck/to (dpa, sid)

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